Looks like you're visiting from {country}...
Switch to our {language} site for local pricing and products
Händler-Einblicke

This is a div block with a Webflow interaction that will be triggered when the heading is in the view.
In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit wird der Cashflow für Unternehmen besonders wichtig. Doch was genau bedeutet der Begriff eigentlich?
Hi, ich bin Alina von Flatpay und in diesem Artikel erkläre ich dir, was Cashflow bedeutet, wie er sich von Gewinn und Liquidität unterscheidet, warum er für Unternehmen so wichtig ist und wie du eine Cashflow-Analyse durchführst.
Alle Informationen auf einen Blick:
Der Cashflow, auf Deutsch auch Geldfluss, Zahlungsfluss oder Kapitalfluss genannt, ist eine Unternehmenskennzahl und Bestandteil der Kapitalflussrechnung. Er spielt bei der Unternehmensbewertung eine wichtige Rolle.
Der Cashflow informiert über den Zufluss und Abluss von finanziellen Mitteln in einem Unternehmen.
Anders als der Cashflow berücksichtigt der Gewinn auch Erträge und Aufwendungen, bei denen noch kein Geld geflossen ist. Der Cashflow konzentriert sich dagegen auf zahlungswirksame Vorgänge und zeigt, welche finanziellen Mittel tatsächlich zu- und abgeflossen sind.
Die Begriffe Gewinn, Cashflow und Liquidität sind eng miteinander verstrickt, können aber nicht austauschbar verwendet werden.
Ich zeige dir, wie sich Gewinn, Cashflow und Liquidität unterscheiden:
Um den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit zu berechnen, kannst du zwei Methoden nutzen: die direkte und die indirekte Methode.
Ich stelle dir im Folgenden beide Berechnungsmethoden vor:
Bei der direkten Methode stellst du die betrieblichen Zahlungseingänge den betrieblichen Zahlungsausgängen eines bestimmten Zeitraums gegenüber. Zahlungsströme aus Investitionen oder Finanzierungen werden dabei nicht in den operativen Cashflow einbezogen.
Operativer Cashflow nach direkter Methode = betriebliche Zahlungseingänge – betriebliche Zahlungsausgänge.
In einem vereinfachten Beispiel prüfst du, wie hoch die betrieblichen Ein- und Auszahlungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums ausgefallen sind, und bildest daraus die Differenz.
Laufen deine Zahlungsströme über mehrere Geschäftskonten, musst du die Daten aller Konten berücksichtigen. Wichtig ist außerdem, die Zahlungen richtig der laufenden Geschäfts-, Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen.
Bei der indirekten Methode gehst du vom buchhalterischen Jahresüberschuss aus. Diesen korrigierst du unter anderem um nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge sowie um Veränderungen bei Vorräten, Forderungen und kurzfristigen Verbindlichkeiten.
Vereinfachte Formel:
Operativer Cashflow = Jahresüberschuss + nicht zahlungswirksame Aufwendungen – nicht zahlungswirksame Erträge ± Veränderungen bei Vorräten, Forderungen und kurzfristigen Verbindlichkeiten
Zwar folgen die beiden Berechnungsmethoden unterschiedlichen Berechnungspfaden, dennoch kommen sie auf dasselbe Ergebnis: einen positiven oder negativer Cashflow.
Ein positiver Cashflow bedeutet, dass im betrachteten Zeitraum mehr Geld ein- als abgeflossen ist. Das Unternehmen hat einen Zahlungsmittelüberschuss erwirtschaftet.
Ein negativer Cashflow bedeutet, dass im betrachteten Zeitraum mehr Geld ab- als zugeflossen ist. Es liegt also ein Zahlungsmitteldefizit vor.
Bei der direkten und indirekten Berechnung des Cashflows berechnest du den operativen Cashflow. Das ist aber nicht die einzige Art von Cashflow, die du berechnen kannst.
Mit diesen Arten von Cashflow arbeiten Unternehmen, Banken und Investoren:
Der operative Cashflow zeigt, ob ein Unternehmen aus seiner eigentlichen geschäftlichen Tätigkeit einen finanziellen Überschuss erwirtschaftet. Diesen berechnest du durch die oben beschriebenen Methoden zur direkten oder indirekten Cashflow-Berechnung.
Für wen ist das interessant? Der operative Cashflow ist besonders für das Unternehmen selbst und kurzfristige Gläubiger interessant.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit umfasst Ein- und Auszahlungen, die beispielsweise mit dem Kauf und Verkauf langfristiger Vermögenswerte oder Finanzanlagen zusammenhängen. Der Wert allein zeigt allerdings nicht, ob ein Unternehmen erfolgreich investiert: Ein negativer Investitions-Cashflow kann etwa durch hohe Investitionen in Wachstum entstehen.
Für wen ist das interessant? Der Cashflow aus Investitionsfähigkeit ist besonders für langfristige Investoren und Aktionäre interessant.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit umfasst Ein- und Auszahlungen, die mit der Finanzierung eines Unternehmens zusammenhängen. Dazu gehören beispielsweise die Aufnahme und Tilgung von Krediten sowie Einzahlungen der Eigentümer und Ausschüttungen an sie.
Für wen ist das interessant? Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ist besonders für Banken und andere Fremdkapitalgeber interessant.
Ein dauerhaft positiver operativer Cashflow kann das Risiko von Liquiditätsproblemen verringern und deinem Unternehmen mehr finanziellen Spielraum verschaffen.
Dadurch bist du tendenziell weniger auf Fremdkapital angewiesen. Ein stabiler Cashflow kann außerdem deine Ausgangslage bei Finanzierungsgesprächen verbessern.
Das kannst du tun, wenn du deinen operativen Cashflow verbessern möchtest:
Die Grundlage einer guten Cashflow-Analyse sind verlässliche Daten. Diese stammen unter anderem aus deinem Geschäftskonto, deiner Buchhaltungssoftware und deinem Kassensystem. Flatpay kann dir dabei helfen, deine kassenbezogenen Umsätze und Zahlungen übersichtlich nachzuverfolgen.
Im Flatpay Kundenportal findest du unter anderem Kassen-, Umsatz-, Transaktions- und Auszahlungsberichte. Diese Daten können deine Cashflow-Analyse unterstützen, bilden aber nicht sämtliche Geldflüsse deines Unternehmens ab.
Die täglichen Auszahlungen können deine Liquiditätsplanung unterstützen, weil deine Kartenerlöse regelmäßig auf dein Geschäftskonto überwiesen werden. Die Warenwirtschaft hilft dir außerdem dabei, deine Bestände im Blick zu behalten und Nachbestellungen besser zu planen.
Worauf wartest du also noch? Finde noch heute heraus, wie viel du mit Flatpay sparen kannst.
Nein, Cashflow und Gewinn sind zwei unterschiedliche Kennzahlen. Der Gewinn berücksichtigt auch Erträge und Aufwendungen, bei denen noch kein Geld geflossen ist. Der Cashflow betrachtet dagegen die tatsächlichen Zahlungsein- und -ausgänge.
Nein, die Liquidität und der Cashflow sind zwar eng verstrickt, aber streng genommen nicht das Gleiche. Die Liquidität ist die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens in einem bestimmten Moment. Der Cashflow ist dagegen der Kapitalfluss, den ein Unternehmen über einen bestimmten Zeitraum erwirtschaftet.
Die drei gängigsten Arten von Cashflow sind der operative Cashflow, der Cashflow aus Investitionstätigkeit und der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit. Jede Art des Cashflow betrachtet je eine gesonderte finanzielle Tätigkeit eines Unternehmens.
Zahlungen annehmen – jederzeit, überall, für jedes Business
Unsere zwei Lösungen, die zu Ihrem Unternehmen passen.



