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Händler-Einblicke

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Deutschland zahlt zunehmend bargeldlos: 2025 wurden erstmals mehr als die Hälfte aller erfassten Einkäufe ohne Bargeld bezahlt. Für Händler wird es damit immer wichtiger, ihren Kunden verschiedene Zahlungsmöglichkeiten anzubieten.
Hi, ich bin Alina von Flatpay. In diesem Artikel erkläre ich dir, welche bargeldlosen Zahlungsmittel besonders verbreitet sind, welche Bezahlsysteme es gibt und was du als Händler bei der Auswahl beachten solltest.
Alle Informationen auf einen Blick:
“Nur Bares ist Wahres.” Und dennoch werden bargeldlose Zahlungen in Deutschland immer beliebter. Bereits 98 % der Befragten besitzen mindestens eine Debitkarte. Besonders verbreitet ist die Girocard, die 90 % besitzen.
Im vergangenen Jahr haben die Deutschen zum ersten Mal öfter bargeldlos als mit Bargeld bezahlt. Insgesamt 55% aller Transaktionen in Deutschland erfolgten mit Girocards, Debitkarten, Kreditkarten und Smartphones.
Trotzdem ist bargeldloses Bezahlen noch nicht überall möglich. Laut Bundesbank akzeptieren 73% der befragten Unternehmen die Girocard, während Visa- und Mastercard-Debitkarten von 47 % angenommen werden. Gleichzeitig war bei 86 % der erfassten Einkäufe vor Ort grundsätzlich eine bargeldlose Zahlung möglich.
Dabei bringen bargeldlose Zahlungen zahlreiche Vorteile für beide Seiten mit sich und sind deutlich sicherer als Skeptiker glauben würden.
Bargeldlose Zahlungen sind ein Segen für Kunden und Händler. Sie sparen jede Menge Zeit, sind deutlich einfacher zu verwalten und sicherer als du denkst.
Diese Vorteile bringen bargeldlose Zahlungen für Kunden und Händler mit sich:
Neben dem alteingesessenen Bargeld können sich Kunden zwischen einigen bargeldlosen Zahlungsoptionen entscheiden – von der Girocard bis zur Smartwatch.
Diese bargeldlosen Zahlungsmittel gibt es für Kunden in Deutschland:
Die Girocard dürfte vielen bereits unter ihrem alten Namen, der EC-Karte, bekannt sein. Dabei handelt es sich um eine Debitkarte des deutschen girocard-Systems. Im Ausland kann sie genutzt werden, wenn die Karte zusätzlich mit einem internationalen Bezahlsystem wie Visa oder Mastercard ausgestattet ist.
Die Girocard wird von deutschen Banken ausgegeben, ist Teil des Girocard-Systems, wird durch ein Girokonto gedeckt und genießt die breiteste Akzeptanz in Deutschland. Bei kontaktlosen Zahlungen bis einschließlich 50 EUR ist in der Regel keine PIN erforderlich. Aus Sicherheitsgründen kann sie jedoch auch bei kleineren Beträgen abgefragt werden.
Die Debitkarte ist im Grunde das internationale Pendant zur deutschen Girocard. So wie eine Girocard ist auch die Debitkarte an das hinterlegte Girokonto gebunden.
Der entscheidende Unterschied ist, dass die Debitkarte nicht Teil des Girocard-Systems ist. Stattdessen ist sie Teil des VISA- oder Mastercard-Systems, das internationale Akzeptanz genießt. In Deutschland sind viele Karten sowohl Girocards als auch VISA- oder Mastercard.
Während Zahlungen mit einer Debitkarte in der Regel direkt das zugehörige Girokonto belasten, werden Kreditkartenzahlungen erst später abgerechnet. Je nach Kartenmodell werden die Umsätze beispielsweise gesammelt zu einem späteren Zeitpunkt oder in Raten beglichen.
Kreditkarten sind in Deutschland weniger verbreitet als Debitkarten, spielen aber beispielsweise bei Hotel- und Mietwagenbuchungen eine wichtige Rolle.
Eine Prepaidkarte ist weder durch ein Girokonto gedeckt noch mit einem Konto für einen monatlichen Einzug verbunden. Das Guthaben wird stattdessen manuell aufgeladen.
Gegenüber einer Girocard oder Debitkarte bietet die Prepaidkarte eine bessere Kostenkontrolle, da nur der aufgeladene Betrag ausgegeben werden kann und nicht das gesamte Guthaben auf dem Girokonto.
Das Smartphone kann ebenfalls für bargeldlose Zahlungen genutzt werden – und zwar über digitale Bezahl-Services wie z. B. Apple Pay und Google Pay.
Über Apple Pay und Google Pay kannst du deine Zahlungskarten in einem digitalen Geldbeutel auf deinem Smartphone hinterlegen und bei Zahlungen kontaktlos verwenden. Hierfür kommt die sogenannte NFC-Technik zum Einsatz.
Deine Smartwatch lässt sich ebenfalls für bargeldlose Zahlungen nutzen – und zwar mit demselben Verfahren wie für Smartphones.
Hast du Apple Pay oder Google Pay bei deiner Smartwatch eingerichtet, musst du deine Karte bei der Bezahlung nur noch mit zwei Klicks aktivieren und entschlüsseln und kannst sie dann an das Kartenlesegerät halten. So kannst du viele Zahlungen erledigen, ohne deine Karte oder deinen Geldbeutel hervorzuholen.
Deutsche Kunden haben Gefallen an der Vielfalt der bargeldlosen Zahlungsoptiuonen gefunden und fordern immer öfter, dass Händler diese auch unterstützen.
Diese bargeldlosen Bezahlsysteme sind für Händler in Deutschland interessant:
Bargeldlose Zahlungen dürften auch in den kommenden Jahren weiteren Zuwachs erhalten. Gerade jüngere Menschen schätzen die sekundenschnellen Transaktionen, die digitale Verwaltung und die hohe Sicherheit von digitalen Zahlungskarten.
Die Bundesregierung plant, die Wahlfreiheit beim Bezahlen zu stärken. Laut Koalitionsvertrag sollen Geschäfte schrittweise neben Bargeld mindestens eine digitale Zahlungsoption anbieten. Eine gesetzliche Pflicht und ein verbindlicher Starttermin stehen bislang jedoch noch nicht fest.
Das Bargeld steht im Falle einer Kartenzahlungspflicht allerdings nicht vor dem Aus. Bargeldlose Zahlungen würden zwar deutlich zugänglicher werden, Bargeldzahlungen aber weiterhin eine Option bleiben.
Noch Fragen? Ich habe bereits ausführlich über die Zukunft der bargeldlosen Zahlungen geredet. Mach dich im Artikel zur Kartenzahlungspflicht schlau.
Auch wenn eine Pflicht zur digitalen Zahlungsoption noch nicht beschlossen ist, lohnt es sich für Händler, verschiedene Zahlungsmöglichkeiten anzubieten. Mit dem richtigen Terminal kannst du Kartenzahlungen unkompliziert in deinen Geschäftsalltag integrieren.
Alles, was du für die Einführung von bargeldlosen Zahlungen benötigst, ist ein zuverlässiger Partner – wie Flatpay. Das Flatpay Terminal akzeptiert gängige Debit- und Kreditkarten wie Visa und Mastercard sowie kontaktlose Zahlungen mit Apple Pay und Google Pay.
Bei kontaktlosen Zahlungen dauert es keine fünf Sekunden bis die Transaktion abgeschlossen ist. Einfach Karte auflegen, kurz warten, Bon ausgeben und schon ist der nächste Kunde dran. So hältst du deine Schlangen kurz und deine Kunden glücklich.
Und dein Geld? Bei Flatpay profitierst du von täglichen Auszahlungen – in der Regel steht dir dein Geld bereits am nächsten Werktag zur Verfügung. Flatpay
Möchtest du bargeldlos bezahlen, kannst du dich zwischen den folgenden Optionen entscheiden: Girocards, Debitkarten, Kreditkarten, Prepaidkarten, Apple Pay und Google Pay. Letztere erlauben kontaktlose Zahlungen per NFC mit dem Smartphone oder der Smartwatch.
Aktuell gibt es in Deutschland noch keine Pflicht für Händler, bargeldlose Zahlungen anzubieten. Die Bundesregierung plant jedoch, dass Geschäfte schrittweise neben Bargeld mindestens eine digitale Zahlungsoption anbieten sollen. Wann eine entsprechende gesetzliche Pflicht kommt, steht bislang noch nicht fest.
In Deutschland wurde im vergangenen Jahr zum ersten Mal öfter bargeldlos als mit Bargeld bezahlt. In anderen Ländern ist man derweil schon weiter. Bargeldloses Bezahlen ist in vielen europäischen Ländern besonders weit verbreitet. Eine sehr hohe Akzeptanz bargeldloser Zahlungsmittel gibt es beispielsweise in den Niederlanden, Finnland und Luxemburg.
Bargeldlos kannst du zum Beispiel mit einer Debit- oder Kreditkarte, per Smartphone oder Smartwatch sowie mit digitalen Bezahlverfahren bezahlen. Im Geschäft hältst oder steckst du deine Karte bzw. dein Gerät an das Kartenterminal und bestätigst die Zahlung bei Bedarf per PIN oder einer anderen Authentifizierung.
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