Looks like you're visiting from {country}...
Switch to our {language} site for local pricing and products
Händler-Einblicke

This is a div block with a Webflow interaction that will be triggered when the heading is in the view.
Hey, ich bin Alina von Flatpay. Kennst du das? Du möchtest mit Karte bezahlen, aber an der Kasse hängt nur ein Schild mit „Nur Barzahlung“. Genau solche Situationen könnten in Zukunft seltener werden. Denn die Bundesregierung möchte die Digitalisierung im Zahlungsverkehr weiter vorantreiben. Deshalb wird neben der geplanten Registrierkassenpflicht derzeit auch eine mögliche Kartenzahlungspflicht diskutiert.
In diesem Artikel erkläre ich dir, was aktuell bei Kartenzahlungen gilt, was sich laut Koalitionsvertrag in den kommenden Jahren ändern könnte und was eine mögliche Kartenzahlungspflicht konkret für Kunden und Händler bedeuten würde.
Alle Informationen auf einen Blick:
Eine Pflicht zur Kartenzahlung gibt es in Deutschland nicht – weder für Kunden noch für Händler. Noch kannst du als Händler völlig frei entscheiden, wie du deine Waren und Dienstleistungen verkaufst – cash only, card only oder eine Mischung aus beiden.
Als Händler in Deutschland genießt du Vertragsfreiheit. Das bedeutet auch, dass du frei entscheiden darfst, ob du Zahlungen bar oder digital entgegennimmst.
Auch für das kommende Jahr ist noch keine Kartenzahlungspflicht für Händler geplant – auch wenn einige Quellen den Anschein erwecken. Allerdings diskutiert die aktuelle Regierungskoalition die Einführung einer solchen Pflicht. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.
Die heiß diskutierte Pflicht zur Kartenzahlung stammt aus dem Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung. Im Koalitionsvertrag haben sich Union und SPD darauf verständigt, Unternehmen künftig zur Bereitstellung mindestens einer digitalen Zahlungsmöglichkeit zu verpflichten.
Konkret heißt es im Koalitionsvertrag, dass künftig “Bargeld und mindestens eine digitale Zahlungsoption schrittweise angeboten werden muss”, wie unter anderem die Tagesschau berichtete. Betroffen wären Unternehmen mit direktem Kundenkontakt, etwa im Einzelhandel, in der Gastronomie oder im Dienstleistungsbereich.
Zusätzlichen Schwung erhielt diese Debatte zuletzt auf Landesebene in Berlin. Die Berliner Koalition, die ebenfalls aus CDU und SPD besteht, drängt besonders stark auf eine Bundesratsinitiative, die den Beschluss aus dem Koalitionsvertrag Realität machen würde.
Die Einführung einer Kartenzahlungspflicht ab dem 01. Januar 2027 scheint angesichts der aktuellen Lage unrealistisch.
Bislang beschränkt sich die Kartenzahlungspflicht auf politische Debatten. Weder ein konkreter Gesetzesentwurf noch ein Beschluss liegen vor, die nötig wären, um die Kartenzahlungspflicht auf den Weg zu bringen.
Fragst du dich auch, warum gerade in Deutschland, wo der Grundsatz “Nur Bares ist Wahres” hochgehalten wird, die Kartenzahlung Pflicht werden soll?
Die Bundesregierung nennt dafür mehrere Gründe:
Möchtest du die Einführung der Kartenzahlungspflicht besser nachvollziehen? Dann empfehle ich dir, dieses Morgenpost-Interview mit Finanzsenator Evers zu lesen.
Nehmen wir einmal an, die Regierungskoalition macht im kommenden Jahr Nägel mit Köpfen und einigt sich auf die Einführung einer Pflicht zur Kartenzahlung. Was würde das konkret für Händler bedeuten? Zwei Dinge.
Erstens bedeutet die Einführung der Kartenzahlungspflicht keine Einschränkung. Denn: Als Händler dürftest du auch weiterhin Barzahlungen annehmen. Du müsstest lediglich in der Lage sein, digitale Zahlungen zu akzeptieren, wenn das ein Kunde wünscht.
Nichtsdestotrotz müsstest du über ein Kartenlesegerät oder ein Kassensystem mit Terminal verfügen, um digitale Zahlungen anzunehmen. Wer schon heute auf eine moderne Zahlungslösung setzt, wäre auf eine mögliche Kartenzahlungspflicht jedoch bereits vorbereitet.
Jedoch eignet sich nicht jede Zahlungslösung gleichermaßen für dein Geschäft. Unterschiede gibt es unter anderem bei den Transaktionsgebühren, der Hardware und den Funktionen. Ich erkläre dir in einem separaten Angebot, wie du mit Gebühren bei Kartenzahlungen richtig umgehst.
Für Kunden dürfte sich erstmal wenig ändern. Nach der Einführung einer Kartenzahlungspflicht stünden ihnen, wenn überhaupt, mehr Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung, da Händler dann mindestens eine digitale Zahlungsmöglichkeit anbieten müssten.
Das bedeutet jedoch nicht, dass Kunden in allen Betrieben mit allen Zahlungsmöglichkeiten bezahlen könnten. “Cash-only”-Betriebe würden zwar ausscheiden, aber “card-only”-Lokalen wäre es weiterhin erlaubt, nur Kartenzahlungen anzubieten, sofern sie das klar vermitteln.
Unterm Strich bedeutet das: Mit der neuen Gesetzgebung würden Kunden in jedem Geschäft mindestens eine digitale Zahlungsoption vorfinden, wie z. B. Kreditkarte, Girocard, oder Apple Pay, und könnten frei entscheiden, ob sie bar oder digital bezahlen.
Politische Debatten hin oder her. Warum sollten Händler sich schon jetzt um eine mögliche gesetzliche Änderung für die Zukunft sorgen? Die kurze Antwort: Weil digitale Zahlungen so viel mehr sind als nur eine gesetzliche Vorschrift. Und die lange Antwort?
Die Vorliebe für Bargeld nimmt in Deutschland zunehmend ab. Schon im letzten Jahr wurden 55 % aller erfassten Einkäufe per Karte bezahlt. Dazu verfügen rund 97 % der Bevölkerung über mindestens eine Debitkarte. Die Daten sprechen eine klare Sprache.
Digitale Zahlungen zu akzeptieren bedeutet, auf Kundenwünsche einzugehen. Und besser noch: Hinter den Kulissen erleichtern dir digitale Zahlungen die Arbeit.
Ein modernes Kassensystem mit Kartenlesegerät sorgt für eine digitale Aufzeichnung, automatisiert Kassenberichte sowie Teile der Lohn- und Finanzbuchhaltung und unterstützt dich dabei, gesetzliche Anforderungen einzuhalten.
Bei Flatpay wissen wir, dass Händler im Alltag oft schon genug zu tun haben. Da bleibt wenig Zeit, sich auch noch mit möglichen Gesetzesänderungen zu beschäftigen. Deshalb entwickeln wir Lösungen, die sich einfach in bestehende Abläufe integrieren.
Deshalb haben wir Kassenlösungen entwickelt, die einfach funktionieren. Das Flatpay Kartenterminal ist leicht zu bedienen, akzeptiert alle gängigen Zahlungsarten und erhebt bei jeder Zahlung dieselbe Transaktionsgebühr von 1,39 %.
Entscheidest du dich für das Flatpay Kassensystem, erhältst du nicht nur unser blitzschnelles Kartenlesegerät, sondern ein vollwertiges, modernes Kassensystem, das alle deine Zahlungen verarbeitet und dich bei der Warenwirtschaft unterstützt. Was will man mehr?
Als wäre das noch nicht genug, kümmern wir uns auch um die Einrichtung. Lass uns einfach wissen, welche Kassenlösung am besten zu deinem Geschäft passt und wir installieren dein neues Kassensystem für dich. Die Installationskosten sind bereits im Preis enthalten.
Nein, Kartenzahlungen sind 2026 noch nicht verpflichtend. Derzeit ist in Deutschland noch keine Pflicht zur Kartenzahlung vorgesehen – weder für Kunden noch für Händler. Auch für das kommende Jahr ist noch keine solche Pflicht vorgesehen. Derzeit gibt es lediglich eine entsprechende Vereinbarung im Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung.
Ja, Händler dürfen Kartenzahlungen verweigern. In Deutschland gibt es derzeit kein entsprechendes Gesetz, dass “cash-only”-Betriebe verbietet. Sollte die geplante Gesetzesänderung umgesetzt werden, müsste jeder Betrieb mindestens eine digitale Zahlungsmöglichkeit anbieten.
Nein, auch für die Gastronomie gilt noch keine Kartenzahlungspflicht. Gerade in der Gastronomie gibt es noch viele Unternehmen, wie z. B. Dönerläden, die ausschließlich Bargeld akzeptieren oder einen Mindestbestellwert für Kartenzahlungen fordern. Nur Bargeld zu akzeptieren, ist erlaubt. Zusätzliche Gebühren zu erheben, aber nicht.
Nein. Händler dürfen grundsätzlich selbst festlegen, welche Zahlungsmittel sie akzeptieren. Deshalb gibt es in Deutschland kein allgemeines Recht darauf, mit Bargeld zu bezahlen. Tatsächlich akzeptieren vor allem in Großstädten immer mehr Geschäfte ausschließlich Kartenzahlungen. Zuletzt versuchten Petitionen, ein Recht auf Barzahlung durchzusetzen.
Zahlungen annehmen – jederzeit, überall, für jedes Business
Unsere drei Lösungen, die zu Ihrem Unternehmen passen.



