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Händler-Einblicke

Bäckerei eröffnen ohne Meisterbrief: Das musst du wissen

Alina Selzer
·
September 22, 2026
Zusammenfassen:

Hi, ich bin Alina von Flatpay. Träumst du von deiner eigenen Bäckerei, hast aber keinen Meisterbrief? Dann fragst du dich wahrscheinlich, ob und unter welchen Voraussetzungen du trotzdem gründen kannst.

In diesem Artikel erkläre ich dir, was es mit der Meisterpflicht auf sich hat, welche Möglichkeiten du auch ohne Meistertitel hast und wie du in elf Schritten deine eigene Bäckerei eröffnen kannst.

Alle Informationen auf einen Blick: 

  • Kann man eine Bäckerei ohne Meister eröffnen? – Ja, unter bestimmten Voraussetzungen. Möglich ist das z. B. mit einem qualifizierten Betriebsleiter, über die Altgesellenregelung oder mit einer Ausnahmebewilligung.
  • Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen? – Neben der Meisterpflicht musst du bauliche und hygienische Voraussetzungen erfüllen und alles sauber anmelden. 
  • Was muss ich bei der Gründung beachten? – Arbeite dein Konzept sorgfältig aus, sichere deine Finanzierung und beantrage Genehmigungen frühzeitig.
  • Wie viel kostet die Bäckerei-Gründung? – Die Kosten hängen stark von Konzept, Größe und Ausstattung ab. Als Orientierung: Bei einem Franchise können beispielsweise bis zu 50.000 EUR Eigenkapital nötig sein, während die Investitionen für eine komplett neue Bäckerei schnell mehrere Hunderttausend Euro betragen können.

Ist es möglich, eine Bäckerei ohne Meisterbrief zu eröffnen?

Dir dürfte bereits bekannt sein, dass der Bäckerberuf in Deutschland der Meisterpflicht unterliegt. Doch was bedeutet das für deine Bäckerei-Gründung? Grundsätzlich brauchst du einen Meistertitel oder eine andere Berechtigung, um dich mit dem Bäckerhandwerk selbstständig zu machen.

Eine Möglichkeit ist, dass du selbst die Meisterprüfung im Bäcker- oder Konditorenhandwerk abgelegt hast. Alternativ kannst du einen entsprechend qualifizierten Betriebsleiter einstellen. Doch auch ohne eigenen Meistertitel gibt es unter bestimmten Voraussetzungen weitere Möglichkeiten.

Der Weg zum Meistertitel braucht allerdings Zeit. Möchtest du deine Bäckerei ohne eigenen Meisterbrief eröffnen, gibt es unter bestimmten Voraussetzungen zwei weitere Möglichkeiten: die Altgesellenregelung und eine Ausnahmebewilligung.

Hast du eine Gesellenprüfung im Bäckerhandwerk oder eine vergleichbare Abschlussprüfung bestanden und anschließend mindestens sechs Jahre Berufserfahrung gesammelt, kannst du unter bestimmten Voraussetzungen die Altgesellenregelung nach § 7b HwO nutzen. Wichtig: Von diesen sechs Jahren musst du mindestens vier Jahre in leitender Stellung gearbeitet haben.

Eine weitere Möglichkeit ist die Ausnahmebewilligung nach § 8 HwO. Sie kommt unter bestimmten Voraussetzungen infrage, wenn die Ablegung der Meisterprüfung für dich eine unzumutbare Belastung darstellen würde.

Für diese Ausnahmebewilligung musst du beweisen, dass…

  1. die Ablegung der Meisterprüfung für dich eine unzumutbare Belastung darstellen würde und
  2. du über die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten für die selbstständige Ausübung des Bäckerhandwerks verfügst.

Wird dir die Ausnahmebewilligung erteilt, kannst du dich in die Handwerksrolle eintragen lassen und das Bäckerhandwerk im bewilligten Umfang selbstständig ausüben. Den Meistertitel darfst du dadurch allerdings nicht führen.

Diese Voraussetzungen musst du für die Bäckerei-Gründung erfüllen 

Du siehst bereits: Eine Bäckerei zu gründen, ist nichts, das du mal eben im Vorbeigehen tun kannst. Umso wichtiger ist deshalb, dass du deine Bäckerei-Gründung sorgfältig planst. 

Diese Voraussetzungen musst du erfüllen, um deine eigene Bäckerei zu eröffnen:  

  • Fachliche Eignung: Abgesehen von einem Meistertitel musst du dich fragen, ob du für den Bäckerberuf gemacht bist. Bist du bereit, regelmäßig früh aufzustehen? Hast du bereits Erfahrung in der Leitung einer Bäckerei? Arbeitest du gern im Service? 
  • Meisterpflicht oder Befreiung: Dann wäre da die Frage nach dem Meisterbrief. Hast du selbst einen Meistertitel oder stellst du einen entsprechend qualifizierten Betriebsleiter ein? Alternativ kommen unter bestimmten Voraussetzungen die Altgesellenregelung oder eine Ausnahmebewilligung infrage.
  • Gewerbeanmeldung: Hast du die Bewilligung für den Bäckereibetrieb, geht es ans Eingemachte. Melde deinen Betrieb beim Gewerbeamt an und fülle anschließend den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung über ELSTER aus. Prüfe außerdem, welche weiteren Anmeldungen für deinen Betrieb erforderlich sind.
  • Genehmigungen & Zertifikate: Arbeitest du mit Lebensmitteln, benötigst du unter anderem eine Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz und musst die geltenden Hygienevorschriften einhalten. Auch deine Räumlichkeiten müssen die geltenden hygienischen und baulichen Anforderungen erfüllen. Welche Genehmigungen dafür erforderlich sind, hängt vom Standort und deinem Betrieb ab.
  • Gesicherte Finanzierung: Und dann wäre da noch die Geldfrage. Je nach Größe, Standort und Ausstattung kann die Eröffnung einer Bäckerei mehrere Hunderttausend Euro kosten – in Einzelfällen bis zu einer halben Million Euro. In der Regel entscheiden sich Gründer für eine Mischung aus Eigen- und Fremdfinanzierung. 

Eigene Bäckerei eröffnen in 11 Schritten: So geht’s 

So weit, so gut? Dann zeige ich dir jetzt, wie die Gründung deiner eigenen Bäckerei in der Praxis aussehen könnte. 


Diese Schritt-für-Schritt-Anleitung gilt als allgemeiner Leitfaden für die Eröffnung einer Bäckerei und deckt die wichtigsten Schritte für Gründer ab: 

  1. Entscheide dich für ein Konzept. 

Überlege dir zunächst, wie du deine eigene Bäckerei gründen möchtest. Du kannst deine Bäckerei von Grund auf neu aufbauen und dabei dein eigenes Konzept verwirklichen.

Alternativ kannst du eine bestehende Bäckerei übernehmen oder dich einem Bäckerei-Franchise anschließen. Ein Franchise bietet dir ein bereits erprobtes Konzept und kann dir dadurch einige Schritte bei der Gründung erleichtern.

  1. Erstelle einen Businessplan.

Brennst du für dein eigenes Bäckereikonzept? Eine vegane Bäckerei etwa? Oder den neuesten Hype-Spot auf Social-Media? Dann stelle sicher, dass jeder deine Vision versteht – vor allem potenzielle Geschäftspartner und Geldgeber. 
Erstelle einen Business- und Finanzplan, der dein Geschäftskonzept verständlich beschreibt, das wirtschaftliche Potenzial aufzeigt und erklärt, wie du deine Idee finanzieren möchtest. Ein überzeugender Businessplan ist außerdem eine wichtige Grundlage, wenn du für deine Gründung eine Fremdfinanzierung benötigst.

  1. Finde einen geeigneten Standort. 

Dein Standort spielt einen wichtige Rolle für deinen Business- und Finanzplan. Er beeinflusst sowohl die Gründungskosten – in Form von Mietkosten, Anschaffungskosten und  baulichen Maßnahmen – als auch deinen voraussichtlichen Umsatz. 

Achte bei der Suche nach einem geeigneten Standort allerdings nicht nur auf die erwarteten Kosten und den potenziellen Umsatz. Achte außerdem darauf, dass die Räumlichkeiten die geltenden hygienischen und baulichen Anforderungen erfüllen oder entsprechend angepasst werden können.

  1. Sichere die Finanzierung deiner Bäckerei. 

Prüfe, wie viel Eigenkapital du für die Gründung deiner Bäckerei aufbringen kannst und welchen Anteil des Startkapitals du fremdfinanzieren musst. 

Mögliche Geldquellen für die Finanzierung deiner Bäckerei sind: 

  • Private Geschäftspartner mit zusätzlichen Eigenkapital 
  • Klassische Darlehen von Banken und Kreditinstituten 
  • Förderkredite von Förderbanken (z. B. KfW und Landesbanken) 
  • Ausfallbürgschaften von Bürgschaftsbanken 
  • Crowdlending und Crowdfunding 

Überlege dir, welche Finanzierungsmöglichkeiten für deine Bäckerei infrage kommen, und bereite mit deinem Business- und Finanzplan einen überzeugenden Pitch vor.

  1. Entscheide dich für eine Rechtsform. 

Je nachdem, ob du die Gründung deiner Bäckerei alleine schmeißt oder Geschäftspartner mit an Bord holst, bieten sich unterschiedliche Rechtsformen für deinen Betrieb an, darunter das Einzelunternehmen, die UG und die GmbH.

Hier findest du einen kurzen Überblick über die wichtigsten Unterschiede:

  • Einzelunternehmen: In einem Einzelunternehmen hast du die Entscheidungsgewalt über dein Unternehmen, haftest aber mit deinem Privatvermögen. 
  • UG: Die sogenannte „Mini-GmbH“ kann bereits mit einem sehr geringen Stammkapital gegründet werden und bietet eine beschränkte Haftung. Einen Teil des Jahresüberschusses musst du allerdings als Rücklage einbehalten. 
  • GmbH: Für eine GmbH benötigst du ein Stammkapital von 25.000 EUR, von dem bei der Gründung grundsätzlich mindestens 12.500 EUR eingezahlt sein müssen. Dafür ist die Haftung grundsätzlich auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt.
  1. Erfülle die fachlichen Voraussetzungen.

Bevor du Nägel mit Köpfen machen kannst, solltest du klären, wie du die Voraussetzungen für die selbstständige Ausübung des Bäckerhandwerks erfüllst. Bist du selbst Bäckermeister? Dann kannst du diesen Schritt überspringen.

Hast du selbst keinen Meistertitel, kannst du beispielsweise einen entsprechend qualifizierten Betriebsleiter einstellen. Erfüllst du die jeweiligen Voraussetzungen, kommen außerdem die Altgesellenregelung nach § 7b HwO oder eine Ausnahmebewilligung nach § 8 HwO infrage.

  1. Melde deine Bäckerei an. 

Sind die handwerksrechtlichen Voraussetzungen geklärt, kannst du deine Bäckerei offiziell anmelden. Dafür reichst du beim Gewerbeamt die Gewerbeanmeldung „GewA 1“ ein und übermittelst den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung über ELSTER an das Finanzamt. Die Gewerbeanmeldung kannst du in vielen Kommunen auch online erledigen.

Als Bäckereibetrieb gehörst du zur zuständigen Handwerkskammer und musst deinen Betrieb in die Handwerksrolle eintragen lassen. Außerdem musst du deinen Betrieb bei der zuständigen Berufsgenossenschaft anmelden. Beschäftigst du Angestellte, benötigst du zusätzlich eine Betriebsnummer, die du bei der Bundesagentur für Arbeit beantragst.

  1. Hole Zertifikate und Genehmigungen ein. 

Vor der Eröffnung benötigst du eine Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz, wenn du gewerblich mit bestimmten Lebensmitteln arbeitest. Auch deine entsprechend eingesetzten Mitarbeiter benötigen diese Belehrung. Zusätzlich musst du die geltenden Anforderungen an die Lebensmittelhygiene einhalten. 

Möchtest du in deiner Bäckerei auch alkoholische Getränke ausschenken, können je nach Bundesland zusätzliche Genehmigungen erforderlich sein. Informiere dich dazu bei der zuständigen Behörde an deinem Standort.

Als Lebensmittelbetrieb musst du außerdem die geltenden Hygienevorschriften einhalten und entsprechende Eigenkontrollen, etwa nach den HACCP-Grundsätzen, umsetzen. Melde deinen Betrieb bei der zuständigen Lebensmittelüberwachungsbehörde an und prüfe, ob deine Räumlichkeiten die erforderlichen hygienischen und baulichen Voraussetzungen erfüllen.

Eröffnest du einen Bäckerwagen? Je nach Betriebsweise und Standort können zusätzliche Genehmigungen erforderlich sein, etwa eine Reisegewerbekarte oder eine Sondernutzungserlaubnis für öffentliche Flächen.

  1. Richte deine Bäckerei ein. 

Neben all dem Papierkram solltest du selbstverständlich nicht vergessen, deine Bäckerei einzurichten. Hast du dir deinen Standort gesichert, wirst du hier den meisten zeitlichen und finanziellen Aufwand aufbringen müssen. 

Bei der Einrichtung deiner Bäckerei solltest du nicht nur Küchengeräte und Mobiliar anschaffen, sondern auch überlegen, welche technischen Systeme dir den Arbeitsalltag erleichtern können. Dafür bietet sich insbesondere ein Kassensystem an.

  1. Entwickle eine Marketingstrategie.

Steigst du bei einem Franchise ein, kannst du von einer bereits etablierten Marke und ihrer Bekanntheit profitieren. Anders sieht es aus, wenn du eine eigene Marke “von Null” aufbaust. Deshalb ist eine gezielte Marketingstrategie ein Muss.

Entwickle eine Marketingstrategie, die deine Zielgruppe dort anspricht, wo sie sich aufhält. Dazu gehören eine professionelle Website und eine Content-Strategie für Social Media. U. U. kann auch analoge Werbung in Form von Flyern und Plakaten sinnvoll sein.  

  1. Bereite deine Eröffnung vor.

Der rechtliche Rahmen deiner neuen Bäckerei sollte nun stehen und der Innenausbau abgeschlossen sein. Prüfe deine neuen Systeme und teste deine Produkte ausgiebig, um mögliche Schwächen in deinem Angebot zu erkennen. 

Überlege dir außerdem, wie du die Eröffnung deiner Bäckerei gestalten willst. Möchtest du einfach den Regelbetrieb aufnehmen oder neue Kunden durch eine große Eröffnungsfeier und Sonderangebote anlocken? 

So viel kostet es, eine eigene Bäckerei zu eröffnen

Am Anfang des Leitfadens habe ich bereits erwähnt, wie kostspielig die Eröffnung einer neuen Bäckerei sein kann. Aber wie setzen sich diese Kosten eigentlich zusammen?

Diese Kosten solltest du bei der Finanzplanung deiner Bäckerei berücksichtigen: 

  • Miete: Die monatlichen Miet- oder Pachtkosten hängen stark von Standort, Größe und Lage ab. In besonders gefragten Lagen können Gewerbemieten bis zu 150 EUR pro m² erreichen. Hinzu kommen unter anderem Kaution und laufende Nebenkosten für Strom, Wasser und Gas.
  • Ausstattung: Die technische Ausstattung kann einen großen Teil deiner Investition ausmachen. Je nach Größe und Konzept können für Maschinen in der Backstube bis zu 200.000 EUR und für die Einrichtung des Verkaufsraums bis zu 100.000 EUR anfallen. Hinzu kommen weitere Anschaffungen wie beispielsweise dein Kassensystem.
  • Personal: Auch die Personalkosten hängen von Qualifikation, Region und Arbeitszeit ab. Als grobe Orientierung können für einen Bäckermeister monatlich rund 4.500 EUR brutto und für Servicekräfte etwa 2.500 EUR brutto anfallen. 
  • Erstbestellung: Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist die Erstbestellung von Waren und Zutaten für deine Eröffnung. Diese ist in der Regel um ein Vielfaches teurer als Folgebestellung, weil du mit dieser eine Grundlage für dein Inventar schaffst. 
  • Marketing: Lokal? Ausstattung? Personal? Waren? Check. Jetzt fehlen noch die Kunden. Je nach Umfang deiner Marketingmaßnahmen können für den Start beispielsweise mehrere Tausend Euro und anschließend laufende monatliche Kosten anfallen.

Hinzu kommen weitere Kostenpunkte, etwa Gebühren für Anmeldungen, Genehmigungen, Versicherungen oder gegebenenfalls Notar und Handelsregister.

Steuer nicht vergessen. Plane auch deine steuerlichen Verpflichtungen von Anfang an mit ein und schaffe dir einen ausreichenden finanziellen Puffer für laufende Kosten und unvorhergesehene Ausgaben.

Sorgenfreie Eröffnung mit dem Flatpay Kassensystem

Bei der Eröffnung deiner Bäckerei gibt es schon genug zu organisieren. Umso wichtiger sind Systeme, die dir den Arbeitsalltag von Anfang an erleichtern. Mit einem modernen Kassensystem kannst du viele Abläufe zentral verwalten und sparst dir im täglichen Betrieb manuellen Aufwand.

Unser Kassensystem für Bäckereien unterstützt deine Abläufe von der Bestellannahme bis zur Zahlungsabwicklung. Kassiere deine Kunden innerhalb weniger Sekunden ab, drucke automatisch Kassenbons, behalte deinen Warenbestand im Blick und speichere relevante Finanzdaten für deine Buchhaltung.

Damit zur Eröffnung deiner Bäckerei auch wirklich alles sitzt, kommen wir persönlich bei dir vorbei, installieren deine neue Kassenlösung für dich und erklären dir ganz genau, wie das Kassensystem funktioniert. Bei Fragen sind wir immer nur einen Anruf entfernt. 

Mit Flatpay sparst du wertvolle Zeit im täglichen Betrieb und kannst deine Abläufe auch während der morgendlichen Stoßzeiten effizient gestalten. Und das Beste daran? Mit Flatpay kannst du auch bei deinen Zahlungskosten sparen. Berechne deine mögliche Ersparnis noch heute.

Ersparnisse berechnen

Häufig gestellte Fragen (FAQ) 

Wer darf eine Bäckerei eröffnen?

Grundsätzlich kannst du in Deutschland eine Bäckerei gründen, musst dafür aber bestimmte handwerksrechtliche Voraussetzungen erfüllen. Der wichtigste Punkt ist die Meisterpflicht. Du kannst die Voraussetzungen beispielsweise durch einen eigenen Meistertitel oder einen entsprechend qualifizierten Betriebsleiter erfüllen. Unter bestimmten Voraussetzungen kommen außerdem die Altgesellenregelung oder eine Ausnahmebewilligung infrage.

Wie viel kostet es, eine Bäckerei zu eröffnen?

Die Kosten für die Eröffnung einer Bäckerei können je nach Konzept, Standort und Ausstattung stark variieren. Die Übernahme eines bestehenden Betriebs kann beispielsweise günstiger sein als eine komplette Neugründung. Bei einem Franchise können je nach Anbieter bis zu 50.000 EUR Eigenkapital erforderlich sein, während die Investitionen für eine komplett neue Bäckerei in Einzelfällen mehrere Hunderttausend Euro betragen können.

Wie viel Gewinn macht eine Bäckerei?

Der Gewinn einer Bäckerei lässt sich nicht pauschal beziffern, da er unter anderem von Umsatz, Standort, Wareneinsatz, Personal- und Energiekosten abhängt. Entscheidend ist also nicht nur, wie viel du einnimmst, sondern auch, welche laufenden Kosten deinem Umsatz gegenüberstehen. Eine konkrete Gewinnspanne lässt sich deshalb nur anhand des jeweiligen Betriebs sinnvoll berechnen.

Wie viel verdient man als Besitzer einer Bäckerei?

Wie viel du als Besitzer einer Bäckerei verdienst, hängt stark vom Erfolg und der Rechtsform deines Betriebs ab. Faktoren wie Umsatz, laufende Kosten, Mitarbeiterzahl und Anzahl der Filialen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Als Einzelunternehmer zahlst du dir beispielsweise kein klassisches Gehalt aus, sondern bestreitest dein Einkommen aus dem erwirtschafteten Gewinn.

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