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Händler-Einblicke

P2PE (Point to Point Encryption) einfach erklärt

Alina Selzer
·
November 6, 2026
Zusammenfassen:

Bei der Anschaffung eines POS-Terminals müssen Händler zahlreiche Faktoren berücksichtigen, darunter auch die kompliziert klingende P2PE. Aber was genau ist das eigentlich? 

Hi, ich bin Alina von Flatpay und heute erkläre ich dir, was der P2PE-Standard bedeutet, wie er funktioniert, was er für Händler bedeutet und wie du die P2PE-Zertifizierung deiner Hardware sicherstellst. 

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Alle Informationen auf einen Blick: 

  • Was ist P2PE? – Kartendaten werden direkt bei der Erfassung im Zahlungsgerät verschlüsselt und erst in einer sicheren Entschlüsselungsumgebung wieder entschlüsselt.
  • Wie funktioniert P2PE? – Beim P2PE werden Kartendaten im Terminal verschlüsselt und erst beim Zahlungsdienstleister entschlüsselt. 
  • Was bedeutet P2PE in der Praxis? – Eine PCI-gelistete P2PE-Lösung kann den Umfang der für Händler relevanten PCI-DSS-Anforderungen deutlich reduzieren und damit die Compliance vereinfachen.
  • Ist Flatpay P2PE-compliant? – Ja. Das Flatpay Kartenlesegerät schützt Kartendaten durch hardwarebasiertes SRED (Secure Reading and Exchange of Data) und erfüllt hohe Sicherheitsstandards für den Zahlungsverkehr.

Was bedeutet P2PE (Point to Point Encryption)? Definition

Die Abkürzung P2PE steht für „Point-to-Point-Encryption“, zu deutsch: Punkt-zu-Punkt-Verschlüsselung. Bei P2PE handelt es sich um einen Verschlüsselungsstandard, der bei elektronischen Zahlungen verwendet wird. 

Point-to-Point-Encryption erhöht die Sicherheit von Kartenzahlungen, indem sensible Kartendaten während der Übertragung verschlüsselt bleiben.

Bei der Punkt-zu-Punkt-Verschlüsselung werden Karteninhaberdaten gleich am ersten Punkt, z. B. dem POS-Terminal, verschlüsselt und erst am letzten Punkt, also beim Zahlungsdienstleister, entschlüsselt. Das gewährleistet einen sicheren Datentransfer. 

Wie funktioniert Punkt-zu-Punkt-Verschlüsselung? 

Die Punkt-zu-Punkt-Verschlüsselung gewährleistet sichere Zahlungen, indem sie Karteninhaberdaten sicher verschlüsselt und überträgt.  

Ich erkläre dir Schritt für Schritt, wie die Punkt-zu-Punkt-Verschlüsselung funktioniert: 

  1. Erfassung und Verschlüsselung: Der Kunde steckt seine Debit- oder Kreditkarte in das Zahlungsterminal ein oder legt sie auf das Terminal auf. Die Kartendaten werden an das Kartenlesegerät (Point of Entry) übertragen und sofort sicher verschlüsselt. 
  2. Transport: Die verschlüsselten Daten werden über die beteiligten Systeme und Netzwerke an die sichere Entschlüsselungsumgebung übertragen. Da sie verschlüsselt sind, können Händler oder unbefugte Dritte die Kartendaten während der Übertragung nicht im Klartext auslesen.
  3. Entschlüsselung: Die verschlüsselten Daten gelangen schließlich in eine sichere Entschlüsselungsumgebung (Point of Decryption), wo sie mit den entsprechenden kryptografischen Schlüsseln entschlüsselt werden.
  4. Autorisierung: Der Zahlungsdienstleister leitet die entschlüsselten Daten über das Kreditkartennetzwerk (i. d. R. VISA oder Mastercard) an die Bank des Kunden weiter und die Zahlung wird autorisiert. 

Dieser Prüfprozess erfolgt innerhalb weniger Sekunden und ist vollkommen sicher für Kunden, Händler und Zahlungsdienstleister. 

Wozu brauchen Händler Punkt-zu-Punkt-Verschlüsselung?

Die Punkt-für-Punkt-Verschlüsselung erleichtert Händlern die Einhaltung der strengen Anforderungen an ihre elektronischen Zahlungssysteme. 

Durch die sofortige Verschlüsselung am Point of Entry und die Entschlüsselung am Point of Encryption erhalten alle zwischengeschalteten Geräte und Netzwerke nur einen Buchstabensalat, den weder sie noch unbefugte Dritte entschlüsseln können. 

Durch die Verschlüsselung der Kartendaten direkt am Point of Entry kann eine PCI-gelistete P2PE-Lösung den Umfang der Systeme reduzieren, die für die PCI-DSS-Prüfung relevant sind. Das vereinfacht die Einhaltung der Sicherheitsanforderungen für Händler deutlich.

P2PE nimmt Händlern damit einen großen Teil des Aufwands rund um die Sicherheit sensibler Kartendaten ab. Bestimmte PCI-DSS-Anforderungen und Sicherheitsmaßnahmen bleiben jedoch weiterhin bestehen.

Wie hängen P2PE und PCI-SSC zusammen?

Das PCI Security Standards Council (PCI SSC) ist ein globales Forum, das Sicherheitsstandards zum Schutz von Zahlungsdaten entwickelt und weiterentwickelt. 

Das PCI SSC entwickelt unter anderem den PCI DSS und den P2PE-Standard und betreibt Programme zur Validierung entsprechender Lösungen. Die Nichteinhaltung dieser strengen Vorgaben kann zu Strafen und einem Ausschluss führen. 

Die Punkt-zu-Punkt-Verschlüsselung ist ein eigener Sicherheitsstandard des PCI SSC. P2PE-Lösungen, -Komponenten und -Anwendungen können nach diesem Standard von qualifizierten Prüfern bewertet und anschließend als validierte Lösungen gelistet werden.

Für Händler bedeutet das: P2PE kann die Absicherung von Kartendaten und die PCI-DSS-Compliance deutlich vereinfachen – besonders, wenn eine PCI-validierte P2PE-Lösung eingesetzt wird.  

So setzt du P2PE in der Praxis um 

Als Händler musst du nicht alle technischen Details der Verschlüsselung selbst kennen. Wichtig ist vor allem, dass du eine geeignete und sicher implementierte Zahlungslösung nutzt. Möchtest du von der vereinfachten PCI-DSS-Prüfung durch P2PE profitieren, solltest du darauf achten, dass es sich um eine PCI-validierte P2PE-Lösung handelt.

Ob eine P2PE-Lösung PCI-validiert ist, kannst du auf zwei Wegen prüfen:

  1. Beim Anbieter: Frage nach, ob die eingesetzte P2PE-Lösung aktuell PCI-validiert ist.
  2. Beim PCI SSC: In der offiziellen Liste des PCI SSC findest du die aktuell validierten P2PE-Lösungen.

Die richtige Hardware ist bereits die halbe Miete und um die technische Einrichtung kümmert sich der Hersteller. Selbst musst du die Firmware regelmäßig aktualisieren, das Gerät richtig handhaben, Sicherheitsrisiken frühzeitig erkennen und dein Personal entsprechend schulen. 

Sichere Zahlungen mit dem Flatpay Terminal 

Bist du noch auf der Suche nach der passenden Hardware für sichere und zuverlässige Kartenzahlungen? Dann haben wir genau das Richtige für dich.

Flatpay setzt auf hohe Sicherheitsstandards für Kartenzahlungen. Das Flatpay Kartenlesegerät verfügt über die erforderlichen PCI-PTS-Zertifizierungen und schützt Kartendaten durch hardwarebasiertes SRED (Secure Reading and Exchange of Data). Die Daten werden direkt im Terminal verschlüsselt und bleiben bis zur sicheren Entschlüsselungsumgebung geschützt.

Unser Kartenlesegerät punktet aber nicht nur beim Thema Sicherheit. Mit unserem Terminal wickelst du Zahlungen innerhalb von Sekunden ab und sorgst auch zu Stoßzeiten für einen schnellen Bezahlvorgang.

Und auch beim Preis bleibt Flatpay unkompliziert. Mit unserem Kostenrechner findest du schnell heraus, wie viel du mit Flatpay bei deinen Kartenzahlungen sparen könntest.

Ersparnisse berechnen

Häufig gestellte Fragen (FAQ) 

Was ist P2PE? 

Die Abkürzung P2PE steht für „Point-to-Point-Encryption“. Auf Deutsch bedeutet das soviel wie Punkt-zu-Punkt-Verschlüsselung. Bei der Punkt-zu-Punkt-Verschlüsselung handelt es sich um ein standardisiertes Verfahren zur sicheren Übertragung von Karteninhaberdaten bei Kartenzahlungen.  

Was bedeutet P2PE Compliance? 

Als Händler musst du beim Umgang mit Kartendaten die für dich geltenden PCI-DSS-Anforderungen einhalten. Setzt du eine PCI-validierte P2PE-Lösung ein, kann sich der Umfang dieser Anforderungen deutlich reduzieren. Ob eine P2PE-Lösung validiert ist, kannst du in der offiziellen Liste des PCI SSC überprüfen.

Was ist ein P2PE Terminal? 

Ein P2PE-Terminal verschlüsselt sensible Kartendaten direkt bei der Erfassung, sodass sie während der Übertragung nicht im Klartext ausgelesen werden können. Bei der Auswahl der Hardware solltest du unter anderem auf die entsprechenden PCI-PTS-Zertifizierungen achten. Wichtig: Ein geeignetes Terminal allein macht noch keine vollständige PCI-validierte P2PE-Lösung aus.

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