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Händler-Einblicke

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Wunderst du dich, warum du keine Zahlungen per Giropay mehr annehmen kannst? Der Grund: Das Bezahlverfahren wurde Ende 2024 eingestellt. Mit Wero steht inzwischen eine neue europäische Zahlungslösung in den Startlöchern – und einige Funktionen sind bereits verfügbar.
Hi, ich bin Alina von Flatpay. In diesem Artikel erkläre ich dir, was Giropay war, warum es eingestellt wurde, wie Wero als europäische Alternative funktioniert und was das für dein Unternehmen bedeutet.
Alle Informationen auf einen Blick:
Giropay war ein Online-Bezahlverfahren für Waren und Dienstleistungen in Deutschland. Kunden konnten damit direkt über ihr Girokonto und Online-Banking in teilnehmenden Online-Shops bezahlen. Auf der anderen Seite profitieren Händler von garantierten Zahlungen.
Giropay war ein Online-Bezahlverfahren, mit dem Kunden direkt über ihr Girokonto bezahlen konnten.
Für die Zahlung via Giropay benötigten Kunden statt einer Karte lediglich ein Girokonto und Zugang zum Online-Banking. Die Zahlung wurde direkt über das Online-Banking des Kunden abgewickelt.
Auch wenn Giropay zeitweise von über 1.500 Banken und Sparkassen angeboten wurde, ist es heute nicht mehr verfügbar. Ab 2021 wurden die Bezahlverfahren Paydirekt und Kwitt schrittweise unter der Marke Giropay zusammengeführt. Ende 2024 wurde Giropay schließlich vollständig eingestellt.
Seit dem 31. Dezember 2024 gibt es das Online-Bezahlverfahren Giropay nicht mehr.
Das Ende von Giropay folgte auf jahrelange Investitionen der Sparkassen und anderer deutscher Banken, die jedoch nicht den gewünschten Markterfolg brachten. Im Juli 2024 wurde schließlich bekannt gegeben, dass Giropay zum Jahresende eingestellt wird.
Die Einstellung von Giropay dürfte sich vor allem auf die niedrige Beliebtheit des Bezahldienstes zurückführen lassen. Trotz hoher Investitionen konnte sich Giropay nicht gegen internationale Konkurrenten, wie z. B. PayPal, durchsetzen.
Zuletzt hatte Giropay rund vier Millionen registrierte Nutzer. 2023 wurden knapp 25 Millionen Transaktionen mit einem Zahlungsvolumen von rund 1,6 Millionen EUR abgewickelt. Zur Einordnung: Der deutsche Online-Handel erzielte im selben Jahr einen Umsatz von gut 85 Milliarden EUR.
Der Abschied von Giropay ist aber kein „Auf Nimmerwiedersehen“ für europäische Bezahllösungen. Mit Wero baut die European Payments Initiative (EPI) inzwischen eine neue europäische Alternative auf.
Wero ist eine europäische Zahlungslösung der European Payments Initiative (EPI), einem Zusammenschluss europäischer Banken und Zahlungsdienstleister. Wero ist bereits in Deutschland, Frankreich und Belgien verfügbar und soll künftig in weiteren europäischen Ländern eingeführt werden.
Wero ist eine europäische Zahlungslösung, mit der Zahlungen direkt über das Bankkonto abgewickelt werden.
Wero kannst du je nach Bank direkt über deine Banking-App oder über die separate Wero-App nutzen. Gestartet ist Wero mit Überweisungen zwischen Privatpersonen. Inzwischen kannst du damit in Deutschland auch bei teilnehmenden Online-Händlern bezahlen. Weitere Funktionen und die Akzeptanz bei zusätzlichen Händlern werden schrittweise ausgebaut.
Die European Payments Initiative (EPI) will mit Wero noch einmal den Kampf mit internationalen Anbietern wie PayPal aufnehmen und mit dem digitalen Euro konkurrieren.
Um dieses Ziel zu erreichen, löst Wero vieler der klassischen Giropay-Probleme:
Wero ist inzwischen auch für Händler deutlich relevanter geworden. In Deutschland können Kunden bereits bei zahlreichen Online-Händlern mit Wero bezahlen, darunter beispielsweise Lidl, Decathlon, Eventim und CEWE. Die Akzeptanz wird schrittweise weiter ausgebaut.
Auch im stationären Handel sind erste Wero-Zahlungen inzwischen möglich. Dabei scannt der Kunde beispielsweise einen QR-Code am Zahlungsterminal oder an der Kasse und bestätigt die Zahlung anschließend in seiner Wero- oder Banking-App. Welche Funktionen verfügbar sind, kann allerdings noch von Bank und Händler abhängen.
Die Welt der Zahlungsmethoden entwickelt sich ständig weiter. Neben etablierten Karten- und Wallet-Zahlungen kommen mit Lösungen wie Wero neue Möglichkeiten hinzu. Als Händler lohnt es sich deshalb, auf eine Zahlungslösung zu setzen, die deine Kunden schon heute flexibel bezahlen lässt.
Als Händler kannst du aber nicht auf Ungewissheit bauen. Mit dem Flatpay Terminal akzeptierst du bereits heute gängige Debit- und Kreditkarten wie Visa und Mastercard sowie kontaktlose Zahlungen mit Apple Pay und Google Pay. Deine Kunden können dabei flexibel mit Karte oder Smartphone bezahlen – eingesteckt oder kontaktlos.
Mit unseren Kartenzahlungsgebühren erwarten dich keine bösen Überraschungen. Zahle bei jeder Transaktion eine Gebühr von 1,39% bzw. 1,79%, egal mit welcher Karte dein Kunde bezahlt hat. Rechne jetzt aus, wieviel du mit Flatpay sparen könntest.
Giropay konnte sich trotz hoher Investitionen nicht ausreichend gegen andere Online-Bezahlverfahren durchsetzen und wurde deshalb Ende 2024 eingestellt. Parallel dazu baut die European Payments Initiative mit Wero eine neue europäische Zahlungslösung auf.
Während Giropay nur in Deutschland verfügbar war, ist PayPal eine weltweite Lösung für Online-Zahlungen. Dazu führt Giropay Echtzeit-Überweisungen aus, während PayPal als Vermittler zwischen Händlern und Kunden agiert.
Als europäische Alternative zu nationalen Bezahllösungen wie Giropay wird inzwischen Wero aufgebaut. Wero ist bereits in mehreren europäischen Ländern verfügbar und ermöglicht unter anderem P2P-, Online- und erste stationäre Zahlungen. Auch andere nationale Bezahllösungen werden schrittweise integriert: In den Niederlanden soll beispielsweise iDEAL in Wero übergehen.
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