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Händler-Einblicke

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Hi, ich bin Alina von Flatpay. Möchtest du dir den Traum von der Selbstständigkeit erfüllen und einen eigenen Friseursalon eröffnen?
Ich zeige dir in diesem Leitfaden für die Friseursalon-Eröffnung, was du als Friseur können musst, um dich selbstständig zu machen, wie die einzelnen Gründungsschritte funktionieren und was das Ganze kosten kann.
Alle Informationen auf einen Blick
Muss ich einen Meistertitel haben?
Nicht zwingend. Dein Betrieb muss jedoch in die Handwerksrolle eingetragen werden und die fachliche Betriebsleitung muss die erforderliche Qualifikation besitzen.
Welche Möglichkeiten gibt es ohne eigenen Meisterbrief?
Du kannst einen Friseurmeister als Betriebsleiter einstellen oder unter bestimmten Voraussetzungen eine Ausübungsberechtigung oder Ausnahmebewilligung beantragen.
Welches Geschäftskonzept ist sinnvoll?
Je nach Budget kannst du einen Salon übernehmen, bei einem Franchise einsteigen oder selbst gründen.
Was musst du bei der Gründung beachten?
Erstelle einen Businessplan, sichere deine Finanzierung, finde einen Standort und melde alles sorgfältig an.
Du möchtest einen Friseursalon eröffnen? Hier sind die Voraussetzungen.
Der Traum vom eigenen Friseursalon ist ein schöner, doch auf dem Weg dorthin musst du einige Hürden überwinden.
Schau dir diese Voraussetzungen für die Eröffnung deines eigenen Friseursalons an und überlege dir, ob du der Herausforderung gewachsen bist:
Fühlst du dich der Herausforderung gewachsen? Dann bleib dran, um zu erfahren, wie du deinen Traum vom eigenen Friseursalon in zehn Schritten erfüllen kannst.
Das Friseurhandwerk ist nach der Handwerksordnung ein zulassungspflichtiges Handwerk. Dein Betrieb muss deshalb grundsätzlich in die Handwerksrolle eingetragen werden.
Du musst als Inhaber jedoch nicht zwingend selbst einen Meistertitel besitzen. Entscheidend ist, dass die fachliche Betriebsleitung die Voraussetzungen für die Eintragung erfüllt.
Bei der Eintragung deines Salons ergeben sich vor allem vier Möglichkeiten:
Als Meister kannst du die Eintragung deines Betriebs in die Handwerksrolle beantragen und zum nächsten Kapitel springen.
Du kannst einen Friseurmeister als Geschäftspartner gewinnen oder als fachlichen Betriebsleiter einstellen. Du kannst dabei weiterhin geschäftsführend aktiv sein.
Wichtig ist, dass der Betriebsleiter die technische Leitung tatsächlich übernimmt. Eine Anstellung nur auf dem Papier reicht nicht aus.
Hast du die Gesellenprüfung bestanden und insgesamt mindestens sechs Jahre im Friseurhandwerk gearbeitet, davon vier Jahre in leitender Stellung, kannst du eine Ausübungsberechtigung beantragen.
In besonderen Fällen kannst du eine Ausnahmebewilligung erhalten. Dafür musst du die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten nachweisen und darlegen, dass die Meisterprüfung für dich eine unzumutbare Belastung darstellen würde.
Die Bewilligung kann auf bestimmte Tätigkeiten beschränkt oder mit Auflagen verbunden werden.
Unterm Strich bedeutet das: Du musst die erforderliche fachliche Qualifikation entweder selbst mitbringen oder durch einen geeigneten Betriebsleiter sicherstellen. Welche Möglichkeit in deinem Fall passt, solltest du frühzeitig mit der zuständigen Handwerkskammer klären.
Es muss nicht immer eine Neueröffnung sein. Einen eigenen Salon „von null“ zu eröffnen, erfordert besonders viel planerischen und finanziellen Aufwand. Deshalb entscheiden sich Gründer teilweise für andere Modelle.
Ich zeige dir, welche Geschäftskonzepte für deinen Friseurtraum infrage kommen:
Hast du dich entschieden, dein eigenes Konzept zu verwirklichen? In der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung zeige ich dir, wie du deinen Salon „von null“ gründest.
In der folgenden Anleitung werde ich dir die wichtigsten Schritte mitgeben, die du bei der Gründung deines eigenen Salons beachten musst.
Beginne deinen Gründungsprozess, indem du dich für ein Geschäftskonzept entscheidest und dich fragst, wie dein Salon genau aussehen soll:
Stütze dich bei der Entwicklung deines Konzepts nicht nur auf deine Erfahrung, sondern stelle auch Standort-, Zielgruppen- und Marktanalysen an.
Stelle sicher, dass nicht nur du, sondern auch potenzielle Geschäftspartner und Finanzierungspartner dein Konzept verstehen. Erstelle einen Businessplan für deinen Salon, in dem du …
Achte besonders auf den finanziellen Teil deines Businessplans, in dem du schlüssig erklärst, welche Umsätze realistisch sind und welche Mittel du benötigst.
Ist dein Business- und Finanzplan startklar, kannst du beginnen, die Finanzierung deines Projekts zu sichern. Um die Eröffnung deines Friseurladens zu finanzieren, wirst du höchstwahrscheinlich auf einen Finanzierungsmix aus Eigen- und Fremdkapital setzen.
Du kannst Geschäftspartner an deinem Unternehmen beteiligen oder Fremdkapital in Form von Bank- oder Förderkrediten aufnehmen. Alternativ kannst du Crowdfunding und Crowdlending eine Chance geben.
Und nun zum wirtschaftlichen Teil. Im nächsten Schritt wählst du eine Rechtsform für dein Unternehmen. Für dich bieten sich zum Beispiel diese drei Rechtsformen an:
Deine Rechtsform beeinflusst auch deine Gründungskosten. Die formalen Kosten einer UG- oder GmbH-Gründung sind in der Regel höher als bei einem Einzelunternehmen.
Möchtest du eine GmbH oder UG gründen, solltest du die notwendigen Schritte frühzeitig mit einem Notar und der Handwerkskammer abstimmen.
Mit einer gesicherten Finanzierung und einer geklärten Rechtsform kannst du mit dem eigentlichen Gründungsprozess beginnen. Ein wichtiger Schritt ist die Eintragung deines Betriebs in die Handwerksrolle.
Hierfür musst du einen eigenen Meisterbrief oder den Qualifikationsnachweis eines fachlichen Betriebsleiters vorlegen. Alternativ kommen eine Ausübungsberechtigung oder eine Ausnahmebewilligung infrage.
Nach der erfolgreichen Eintragung erhältst du eine Handwerkskarte. Sie dient als Nachweis dafür, dass dein Betrieb in der Handwerksrolle geführt wird.
Für die formelle Unternehmensgründung musst du eine Handvoll deutscher Behörden virtuell oder persönlich abklappern.
Diese Anmeldungen sind für deinen Friseursalon besonders wichtig:
Je nach Unternehmensstruktur können weitere Maßnahmen nötig sein, wie zum Beispiel ein Gesellschaftsvertrag, ein Geschäftskonto, die Eintragung ins Handelsregister und Angaben zum Transparenzregister.
Sind alle gewerblichen, steuerlichen und arbeitsrechtlichen Fragen geklärt, kannst du endlich selbst Hand anlegen. Beschaffe Ausrüstung und Mobiliar für deinen Salon und achte darauf, dass diese den Hygienevorschriften und dem Arbeitsschutz entsprechen.
Setze auch abseits vom Friseurstuhl auf hochwertige Lösungen, zum Beispiel ein modernes Kassensystem. Das kann dir nicht nur das Kassieren, sondern auch die Warenwirtschaft und die Vorbereitung deiner Buchhaltung erleichtern, sodass du dich mehr um deine Kunden kümmern kannst.
Bei der Einrichtung solltest du auch einen Reinigungs- und Desinfektionsplan erstellen.
Beschäftigst du Mitarbeiter, brauchst du außerdem unter anderem eine Gefährdungsbeurteilung, passende Betriebsanweisungen, regelmäßige Unterweisungen und einen gut sichtbaren Hautschutz- und Händehygieneplan.
Sicherheitsdatenblätter für verwendete Gefahrstoffe müssen im Betrieb zugänglich sein.
Die zuständigen Behörden und die BGW können prüfen, ob du die Vorgaben einhältst. Wann eine Kontrolle stattfindet, lässt sich nicht pauschal vorhersagen. Deshalb sollten alle notwendigen Unterlagen und Maßnahmen bereits zur Eröffnung vorhanden sein.
Deine Kunden wissen noch nichts von deinem neuen Salon. Deshalb solltest du schon vor der Eröffnung eine passende Marketingstrategie entwickeln.
In der Friseurbranche informieren sich viele Kunden vorab über Arbeitsergebnisse und Preise. Erstelle eine professionelle Website, richte dein Google-Unternehmensprofil ein und entwickle eine Social-Media-Strategie, um auf dich aufmerksam zu machen.
Möchtest du Kundenbilder veröffentlichen, brauchst du vorher die Einwilligung der abgebildeten Personen.
Nun fehlt nur noch der letzte Schliff und dein eigener Friseursalon kann endlich den Betrieb aufnehmen. Überlege dir, wie du auf deinen neuen Salon aufmerksam machen willst: Eine große Eröffnungsfeier? Ein Tag der offenen Tür? Ein Soft Opening?
Hast du bereits einen Kundenstamm aus einer früheren Tätigkeit, kannst du deine bisherigen Kunden an den neuen Standort einladen. Möchtest du dabei Kundenbilder aufnehmen und veröffentlichen, hole vorher die Einwilligung der abgebildeten Personen ein.
Beginnst du „von null“, bietet sich eine Willkommensaktion für Neukunden an, die du in deinem Schaufenster ankündigst.
Die Kosten für die Eröffnung eines Friseursalons hängen maßgeblich davon ab, für welches Geschäftskonzept du dich entscheidest, welchen Standort und welche Rechtsform du wählst und wie du deinen Salon einrichtest.
Übernimmst du einen bestehenden Salon, kannst du möglicherweise Kosten sparen, weil Räume und Ausstattung bereits vorhanden sind. Abhängig von Ablöse, Renovierung und Einrichtung kann eine kleinere Übernahme in Einzelfällen ab rund 25.000 Euro möglich sein.
Bei einem Franchise-Einstieg sind die Einstiegsgebühr und die Ladeneinrichtung häufig die größten Kostenpunkte. Je nach Anbieter und Konzept können insgesamt etwa 50.000 bis 100.000 Euro oder mehr anfallen.
Eröffnest du deinen Salon eigenständig, können deine Gründungskosten je nach Konzept, Standort, Umbau und Einrichtung auf über 100.000 Euro steigen. Allerdings fallen später keine Franchisegebühren an.
Alle genannten Beträge sind nur grobe Richtwerte. Die tatsächlichen Kosten musst du für dein Vorhaben individuell berechnen.
Deinen Traum vom eigenen Friseursalon zu erfüllen bedeutet, dass du endlich in dem aufgehen kannst, was du am besten tust: Haare schneiden. Aber Achtung: Als Gründer musst du auch allerhand administrative und buchhalterische Aufgaben erfüllen.
Hole das Flatpay Kassensystem als deine neue rechte Hand an Bord und optimiere deine Prozesse von der Zahlungsabwicklung, über die Warenwirtschaft bis hin zur Buchhaltung.
Unser Kassensystem für Friseure ist bestens auf deine Bedürfnisse abgestimmt. Kassiere deine Kunden an der Kasse oder direkt am Friseurstuhl, verfolge deinen Warenbestand in Echtzeit und bring dein Kassensystem sogar mit, wenn du deine Kunden zuhause besuchst.
Als frischgebackener Gründer hast du schon genug Sorgen. Setze deshalb auf ein Kassensystem, auf das du dich verlassen kannst. Flatpay für Friseure ist deine neue finanzielle Schaltzentrale und zu 100% rechtssicher in Deutschland.
Ja, es ist möglich, ohne einen eigenen Meisterbrief einen Friseursalon zu eröffnen. Stattdessen kannst du einen qualifizierten Friseurmeister als Betriebsleiter einstellen.
Unter bestimmten Voraussetzungen kannst du außerdem eine Ausübungsberechtigung nach § 7b HwO oder eine Ausnahmebewilligung nach § 8 HwO beantragen. Dein Betrieb muss in jedem Fall in die Handwerksrolle eingetragen werden.
Je nach Konzept, Standort, Umbau und Einrichtung kann die Gründung eines Friseursalons etwa 25.000 bis über 100.000 Euro kosten. Diese Beträge sind nur grobe Richtwerte und können im Einzelfall deutlich abweichen.
Um einen eigenen Friseursalon zu eröffnen, muss dein Betrieb in die Handwerksrolle eingetragen werden. Dafür muss die fachliche Betriebsleitung zum Beispiel einen Meistertitel, eine Ausübungsberechtigung oder eine Ausnahmebewilligung vorweisen.
Außerdem musst du dein Geschäftskonzept in einem Businessplan festhalten, die Finanzierung deines Salons sichern und einen geeigneten Standort finden.
Der Umsatz deines Friseursalons hängt stark von den angebotenen Dienstleistungen, deinen Preisen, deinem Standort und der Größe deines Salons ab.
Laut Handwerkszählung 2024 lag der rechnerische Durchschnitt der erfassten Friseurunternehmen bei rund 12.100 Euro Umsatz ohne Umsatzsteuer pro Monat. Die Statistik umfasst jedoch unterschiedlich große Unternehmen, erfasst nicht jedes Kleinstunternehmen und bezieht sich nicht zwingend auf einzelne Salonstandorte. Der Wert ist deshalb nur eine grobe Orientierung.
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