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Händler-Einblicke

Friseursalon eröffnen: Eine Anleitung für Gründer

Alina Selzer
·
October 15, 2026
Zusammenfassen:

Hi, ich bin Alina von Flatpay. Möchtest du dir den Traum von der Selbstständigkeit erfüllen und einen eigenen Friseursalon eröffnen?

Ich zeige dir in diesem Leitfaden für die Friseursalon-Eröffnung, was du als Friseur können musst, um dich selbstständig zu machen, wie die einzelnen Gründungsschritte funktionieren und was das Ganze kosten kann.

Alle Informationen auf einen Blick

Muss ich einen Meistertitel haben?
Nicht zwingend. Dein Betrieb muss jedoch in die Handwerksrolle eingetragen werden und die fachliche Betriebsleitung muss die erforderliche Qualifikation besitzen.

Welche Möglichkeiten gibt es ohne eigenen Meisterbrief?
Du kannst einen Friseurmeister als Betriebsleiter einstellen oder unter bestimmten Voraussetzungen eine Ausübungsberechtigung oder Ausnahmebewilligung beantragen.

Welches Geschäftskonzept ist sinnvoll?
Je nach Budget kannst du einen Salon übernehmen, bei einem Franchise einsteigen oder selbst gründen.

Was musst du bei der Gründung beachten?
Erstelle einen Businessplan, sichere deine Finanzierung, finde einen Standort und melde alles sorgfältig an.

Du möchtest einen Friseursalon eröffnen? Hier sind die Voraussetzungen.

Der Traum vom eigenen Friseursalon ist ein schöner, doch auf dem Weg dorthin musst du einige Hürden überwinden.
Schau dir diese Voraussetzungen für die Eröffnung deines eigenen Friseursalons an und überlege dir, ob du der Herausforderung gewachsen bist:

  • Fachliche Eignung:
    Das Friseurhandwerk kannst du nicht über Nacht erlernen. Möchtest du einen Salon eröffnen, solltest du im besten Fall schon einige Jahre Erfahrung haben und auch kaufmännische Kenntnisse besitzen.
  • Befähigungsnachweis:
    Das Friseurhandwerk ist in Deutschland zulassungspflichtig. Damit dein Betrieb in die Handwerksrolle eingetragen werden kann, muss die fachliche Betriebsleitung die erforderliche Qualifikation nachweisen. Das ist zum Beispiel mit einem Meistertitel, einer Ausübungsberechtigung oder einer Ausnahmebewilligung möglich.
  • Business- und Finanzplan:
    Bevor du beginnen kannst, deine Idee in die Realität umzusetzen, musst du sie aufs Papier bringen. Dein Businessplan wird die wichtigste Ressource sein, um andere von der Gründung deines Friseursalons zu überzeugen.
  • Finanzierung:
    Einen Friseursalon zu eröffnen, kann je nach Standort, Umbau und Einrichtung mehr als 100.000 Euro kosten. Hast du selbst nicht das nötige Kleingeld, kommen zum Beispiel Geschäftspartner sowie Bank- oder Förderkredite infrage.
  • Gewerbeanmeldung:
    Sind die formalen und finanziellen Anforderungen erfüllt, beginnt der Papierkram. Statte Gewerbeamt, Finanzamt & Co. einen virtuellen oder persönlichen Besuch ab, um deinen neuen Salon ordnungsgemäß anzumelden.
  • Genehmigungen:
    Prüfe vor Abschluss des Mietvertrags, ob die Räume als Friseursalon genutzt werden dürfen und welche baulichen, hygienischen oder arbeitsschutzrechtlichen Vorgaben gelten. Je nach Standort und bisheriger Nutzung kann zum Beispiel eine Nutzungsänderung erforderlich sein.

Fühlst du dich der Herausforderung gewachsen? Dann bleib dran, um zu erfahren, wie du deinen Traum vom eigenen Friseursalon in zehn Schritten erfüllen kannst.

Wie ist das mit der Meisterpflicht im Friseurhandwerk?

Das Friseurhandwerk ist nach der Handwerksordnung ein zulassungspflichtiges Handwerk. Dein Betrieb muss deshalb grundsätzlich in die Handwerksrolle eingetragen werden.

Du musst als Inhaber jedoch nicht zwingend selbst einen Meistertitel besitzen. Entscheidend ist, dass die fachliche Betriebsleitung die Voraussetzungen für die Eintragung erfüllt.

Bei der Eintragung deines Salons ergeben sich vor allem vier Möglichkeiten:

Du hast einen Meistertitel

Als Meister kannst du die Eintragung deines Betriebs in die Handwerksrolle beantragen und zum nächsten Kapitel springen.

Jemand anderes hat einen Meistertitel

Du kannst einen Friseurmeister als Geschäftspartner gewinnen oder als fachlichen Betriebsleiter einstellen. Du kannst dabei weiterhin geschäftsführend aktiv sein.

Wichtig ist, dass der Betriebsleiter die technische Leitung tatsächlich übernimmt. Eine Anstellung nur auf dem Papier reicht nicht aus.

Du erhältst eine Ausübungsberechtigung nach § 7b HwO

Hast du die Gesellenprüfung bestanden und insgesamt mindestens sechs Jahre im Friseurhandwerk gearbeitet, davon vier Jahre in leitender Stellung, kannst du eine Ausübungsberechtigung beantragen.

Du erhältst eine Ausnahmebewilligung nach § 8 HwO

In besonderen Fällen kannst du eine Ausnahmebewilligung erhalten. Dafür musst du die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten nachweisen und darlegen, dass die Meisterprüfung für dich eine unzumutbare Belastung darstellen würde.

Die Bewilligung kann auf bestimmte Tätigkeiten beschränkt oder mit Auflagen verbunden werden.

Unterm Strich bedeutet das: Du musst die erforderliche fachliche Qualifikation entweder selbst mitbringen oder durch einen geeigneten Betriebsleiter sicherstellen. Welche Möglichkeit in deinem Fall passt, solltest du frühzeitig mit der zuständigen Handwerkskammer klären.

Muss es ein eigener Salon sein? 6 Geschäftskonzepte für die Gründung

Es muss nicht immer eine Neueröffnung sein. Einen eigenen Salon „von null“ zu eröffnen, erfordert besonders viel planerischen und finanziellen Aufwand. Deshalb entscheiden sich Gründer teilweise für andere Modelle.

Ich zeige dir, welche Geschäftskonzepte für deinen Friseurtraum infrage kommen:

  • Rent a Chair:
    Fühlst du dich noch nicht bereit, einen eigenen Salon zu gründen, kannst du als selbstständiger Friseur einen Stuhl bei einem bestehenden Salon mieten. Auch dabei brauchst du die erforderliche Eintragung oder Berechtigung und musst tatsächlich selbstständig arbeiten.
  • Mobiler Friseur:
    Hast du ein begrenztes Budget, kannst du dir als mobiler Friseur die Investition in eigene Salonräume sparen. Die Meisterpflicht entfällt dadurch aber nicht automatisch. Vereinbarst du vorab Termine mit deinen Kunden, gilt deine Tätigkeit in der Regel weiterhin als stehendes Gewerbe. Nur bei einem echten Reisegewerbe ohne vorherige Bestellung gelten andere Regeln. Dafür benötigst du in der Regel eine Reisegewerbekarte.
  • Salon-Sharing:
    Alternativ kannst du dir die Kosten für Räume und Ausstattung mit anderen Selbstständigen teilen. Dabei muss klar geregelt sein, wer welchen Betrieb führt und welche Voraussetzungen jeweils gelten.
  • Eigener Salon:
    Hast du eine besondere Idee mit echtem Potenzial und eine Finanzierungsstrategie in Aussicht, kannst du selbst die Gründung wagen.
  • Übernahme eines Salons:
    Übernimmst du einen bestehenden Salon, kannst du vorhandene Räume, Einrichtung und möglicherweise auch einen Kundenstamm nutzen. Prüfe dabei genau, welche Ablöse, Renovierungen oder weiteren Investitionen anfallen.
  • Franchise:
    Beim Franchising nutzt du das Geschäftskonzept und die Marke eines Franchisegebers. Dafür fallen meistens eine Einstiegsgebühr und laufende Franchisegebühren an. Wie viel Startkapital du selbst einbringen musst, hängt vom jeweiligen Anbieter und deiner Finanzierung ab.

Hast du dich entschieden, dein eigenes Konzept zu verwirklichen? In der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung zeige ich dir, wie du deinen Salon „von null“ gründest.

Friseursalon eröffnen – auch ohne eigenen Meisterbrief: Schritt-für-Schritt-Anleitung

In der folgenden Anleitung werde ich dir die wichtigsten Schritte mitgeben, die du bei der Gründung deines eigenen Salons beachten musst.

1. Entscheide dich für ein Konzept

Beginne deinen Gründungsprozess, indem du dich für ein Geschäftskonzept entscheidest und dich fragst, wie dein Salon genau aussehen soll:

  • Welche Dienstleistungen wirst du anbieten?
  • Wie hebst du dich von der Konkurrenz ab?
  • Was ist deine Zielgruppe?

Stütze dich bei der Entwicklung deines Konzepts nicht nur auf deine Erfahrung, sondern stelle auch Standort-, Zielgruppen- und Marktanalysen an.

2. Erstelle einen Business- und Finanzplan

Stelle sicher, dass nicht nur du, sondern auch potenzielle Geschäftspartner und Finanzierungspartner dein Konzept verstehen. Erstelle einen Businessplan für deinen Salon, in dem du …

  • dein Geschäftskonzept vorstellst,
  • deine Zielgruppe und den Markt beschreibst,
  • mögliche Standorte vorstellst,
  • das finanzielle Potenzial erläuterst,
  • die geschäftliche Struktur und den täglichen Betrieb beschreibst
  • und den Finanzierungsbedarf detailliert aufschlüsselst.

Achte besonders auf den finanziellen Teil deines Businessplans, in dem du schlüssig erklärst, welche Umsätze realistisch sind und welche Mittel du benötigst.

3. Sichere deine Finanzierung

Ist dein Business- und Finanzplan startklar, kannst du beginnen, die Finanzierung deines Projekts zu sichern. Um die Eröffnung deines Friseurladens zu finanzieren, wirst du höchstwahrscheinlich auf einen Finanzierungsmix aus Eigen- und Fremdkapital setzen.

Du kannst Geschäftspartner an deinem Unternehmen beteiligen oder Fremdkapital in Form von Bank- oder Förderkrediten aufnehmen. Alternativ kannst du Crowdfunding und Crowdlending eine Chance geben.

4. Wähle eine Rechtsform

Und nun zum wirtschaftlichen Teil. Im nächsten Schritt wählst du eine Rechtsform für dein Unternehmen. Für dich bieten sich zum Beispiel diese drei Rechtsformen an:

  • Einzelunternehmen:
    In einem Einzelunternehmen bist du alleiniger Inhaber, hast die Entscheidungsgewalt, haftest aber grundsätzlich auch mit deinem Privatvermögen.
  • GmbH:
    Bei einer GmbH ist die Haftung grundsätzlich auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt. Das vorgeschriebene Stammkapital beträgt 25.000 Euro. Bei einer normalen Bargründung müssen vor der Anmeldung in der Regel mindestens 12.500 Euro eingezahlt sein. Die Pflicht zur Zahlung des restlichen Betrags bleibt bestehen.
  • UG (haftungsbeschränkt):
    Kannst du nicht das nötige Kapital für eine GmbH-Gründung aufbringen, kannst du eine UG gründen. Das festgelegte Stammkapital muss vor der Anmeldung vollständig eingezahlt werden. Außerdem muss grundsätzlich ein Viertel des Jahresüberschusses als gesetzliche Rücklage im Unternehmen bleiben.

Deine Rechtsform beeinflusst auch deine Gründungskosten. Die formalen Kosten einer UG- oder GmbH-Gründung sind in der Regel höher als bei einem Einzelunternehmen.

Möchtest du eine GmbH oder UG gründen, solltest du die notwendigen Schritte frühzeitig mit einem Notar und der Handwerkskammer abstimmen.

5. Trage deinen Betrieb in die Handwerksrolle ein

Mit einer gesicherten Finanzierung und einer geklärten Rechtsform kannst du mit dem eigentlichen Gründungsprozess beginnen. Ein wichtiger Schritt ist die Eintragung deines Betriebs in die Handwerksrolle.

Hierfür musst du einen eigenen Meisterbrief oder den Qualifikationsnachweis eines fachlichen Betriebsleiters vorlegen. Alternativ kommen eine Ausübungsberechtigung oder eine Ausnahmebewilligung infrage.

Nach der erfolgreichen Eintragung erhältst du eine Handwerkskarte. Sie dient als Nachweis dafür, dass dein Betrieb in der Handwerksrolle geführt wird.

6. Melde deinen Friseursalon an

Für die formelle Unternehmensgründung musst du eine Handvoll deutscher Behörden virtuell oder persönlich abklappern.

Diese Anmeldungen sind für deinen Friseursalon besonders wichtig:

  • Gewerbeanmeldung:
    Reiche die Gewerbeanmeldung beim zuständigen Gewerbeamt ein. In der Regel musst du dabei auch die Eintragung in die Handwerksrolle nachweisen.
  • Steuerliche Erfassung:
    Reiche den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung elektronisch über ELSTER beim Finanzamt ein. Anschließend erhältst du deine Steuernummer.
  • Mitgliedschaft bei der Handwerkskammer:
    Durch die Eintragung in die Handwerksrolle wirst du Mitglied der zuständigen Handwerkskammer. Dafür können Beiträge anfallen.
  • Anmeldung bei der BGW:
    Dein Friseurbetrieb gehört zur Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege. Die Meldung muss grundsätzlich innerhalb einer Woche erfolgen. Hast du dein Gewerbe rechtzeitig angemeldet, gilt diese Meldepflicht normalerweise bereits als erfüllt, weil die Daten weitergeleitet werden.
  • Betriebsnummer:
    Sobald du deinen ersten Mitarbeiter einstellst, brauchst du eine Betriebsnummer der Bundesagentur für Arbeit. Das gilt auch bei Minijobbern und Auszubildenden.
  • Deutsche Rentenversicherung:
    Erfüllst du persönlich die fachlichen Voraussetzungen für die Eintragung in die Handwerksrolle und arbeitest tatsächlich selbstständig, bist du grundsätzlich rentenversicherungspflichtig. Prüfe deinen persönlichen Versicherungsstatus deshalb frühzeitig.

Je nach Unternehmensstruktur können weitere Maßnahmen nötig sein, wie zum Beispiel ein Gesellschaftsvertrag, ein Geschäftskonto, die Eintragung ins Handelsregister und Angaben zum Transparenzregister.

7. Richte deinen Salon ein

Sind alle gewerblichen, steuerlichen und arbeitsrechtlichen Fragen geklärt, kannst du endlich selbst Hand anlegen. Beschaffe Ausrüstung und Mobiliar für deinen Salon und achte darauf, dass diese den Hygienevorschriften und dem Arbeitsschutz entsprechen.

Setze auch abseits vom Friseurstuhl auf hochwertige Lösungen, zum Beispiel ein modernes Kassensystem. Das kann dir nicht nur das Kassieren, sondern auch die Warenwirtschaft und die Vorbereitung deiner Buchhaltung erleichtern, sodass du dich mehr um deine Kunden kümmern kannst.

8. Erstelle ein Hygiene- und Arbeitsschutzkonzept

Bei der Einrichtung solltest du auch einen Reinigungs- und Desinfektionsplan erstellen.

Beschäftigst du Mitarbeiter, brauchst du außerdem unter anderem eine Gefährdungsbeurteilung, passende Betriebsanweisungen, regelmäßige Unterweisungen und einen gut sichtbaren Hautschutz- und Händehygieneplan.

Sicherheitsdatenblätter für verwendete Gefahrstoffe müssen im Betrieb zugänglich sein.

Die zuständigen Behörden und die BGW können prüfen, ob du die Vorgaben einhältst. Wann eine Kontrolle stattfindet, lässt sich nicht pauschal vorhersagen. Deshalb sollten alle notwendigen Unterlagen und Maßnahmen bereits zur Eröffnung vorhanden sein.

9. Lass deine Kunden von der Eröffnung wissen

Deine Kunden wissen noch nichts von deinem neuen Salon. Deshalb solltest du schon vor der Eröffnung eine passende Marketingstrategie entwickeln.

In der Friseurbranche informieren sich viele Kunden vorab über Arbeitsergebnisse und Preise. Erstelle eine professionelle Website, richte dein Google-Unternehmensprofil ein und entwickle eine Social-Media-Strategie, um auf dich aufmerksam zu machen.

Möchtest du Kundenbilder veröffentlichen, brauchst du vorher die Einwilligung der abgebildeten Personen.

10. Eröffne deinen Friseursalon

Nun fehlt nur noch der letzte Schliff und dein eigener Friseursalon kann endlich den Betrieb aufnehmen. Überlege dir, wie du auf deinen neuen Salon aufmerksam machen willst: Eine große Eröffnungsfeier? Ein Tag der offenen Tür? Ein Soft Opening?

Hast du bereits einen Kundenstamm aus einer früheren Tätigkeit, kannst du deine bisherigen Kunden an den neuen Standort einladen. Möchtest du dabei Kundenbilder aufnehmen und veröffentlichen, hole vorher die Einwilligung der abgebildeten Personen ein.

Beginnst du „von null“, bietet sich eine Willkommensaktion für Neukunden an, die du in deinem Schaufenster ankündigst.

Wie viel kostet es, einen Friseursalon zu eröffnen?

Die Kosten für die Eröffnung eines Friseursalons hängen maßgeblich davon ab, für welches Geschäftskonzept du dich entscheidest, welchen Standort und welche Rechtsform du wählst und wie du deinen Salon einrichtest.

Übernimmst du einen bestehenden Salon, kannst du möglicherweise Kosten sparen, weil Räume und Ausstattung bereits vorhanden sind. Abhängig von Ablöse, Renovierung und Einrichtung kann eine kleinere Übernahme in Einzelfällen ab rund 25.000 Euro möglich sein.

Bei einem Franchise-Einstieg sind die Einstiegsgebühr und die Ladeneinrichtung häufig die größten Kostenpunkte. Je nach Anbieter und Konzept können insgesamt etwa 50.000 bis 100.000 Euro oder mehr anfallen.

Eröffnest du deinen Salon eigenständig, können deine Gründungskosten je nach Konzept, Standort, Umbau und Einrichtung auf über 100.000 Euro steigen. Allerdings fallen später keine Franchisegebühren an.

Alle genannten Beträge sind nur grobe Richtwerte. Die tatsächlichen Kosten musst du für dein Vorhaben individuell berechnen.

Reibungslose Zahlungen mit dem Flatpay Kassensystem

Deinen Traum vom eigenen Friseursalon zu erfüllen bedeutet, dass du endlich in dem aufgehen kannst, was du am besten tust: Haare schneiden. Aber Achtung: Als Gründer musst du auch allerhand administrative und buchhalterische Aufgaben erfüllen.

Hole das Flatpay Kassensystem als deine neue rechte Hand an Bord und optimiere deine Prozesse von der Zahlungsabwicklung, über die Warenwirtschaft bis hin zur Buchhaltung. 

Unser Kassensystem für Friseure ist bestens auf deine Bedürfnisse abgestimmt. Kassiere deine Kunden an der Kasse oder direkt am Friseurstuhl, verfolge deinen Warenbestand in Echtzeit und bring dein Kassensystem sogar mit, wenn du deine Kunden zuhause besuchst. 

Als frischgebackener Gründer hast du schon genug Sorgen. Setze deshalb auf ein Kassensystem, auf das du dich verlassen kannst. Flatpay für Friseure ist deine neue finanzielle Schaltzentrale und zu 100% rechtssicher in Deutschland. 

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Häufig gestellte Fragen

Kann ich ohne Meisterbrief einen Friseursalon eröffnen?

Ja, es ist möglich, ohne einen eigenen Meisterbrief einen Friseursalon zu eröffnen. Stattdessen kannst du einen qualifizierten Friseurmeister als Betriebsleiter einstellen.

Unter bestimmten Voraussetzungen kannst du außerdem eine Ausübungsberechtigung nach § 7b HwO oder eine Ausnahmebewilligung nach § 8 HwO beantragen. Dein Betrieb muss in jedem Fall in die Handwerksrolle eingetragen werden.

Wie viel Geld braucht man, um einen Friseursalon zu eröffnen?

Je nach Konzept, Standort, Umbau und Einrichtung kann die Gründung eines Friseursalons etwa 25.000 bis über 100.000 Euro kosten. Diese Beträge sind nur grobe Richtwerte und können im Einzelfall deutlich abweichen.

Was brauche ich, um einen Friseursalon zu eröffnen?

Um einen eigenen Friseursalon zu eröffnen, muss dein Betrieb in die Handwerksrolle eingetragen werden. Dafür muss die fachliche Betriebsleitung zum Beispiel einen Meistertitel, eine Ausübungsberechtigung oder eine Ausnahmebewilligung vorweisen.

Außerdem musst du dein Geschäftskonzept in einem Businessplan festhalten, die Finanzierung deines Salons sichern und einen geeigneten Standort finden.

Wie viel Umsatz macht ein Friseursalon im Monat?

Der Umsatz deines Friseursalons hängt stark von den angebotenen Dienstleistungen, deinen Preisen, deinem Standort und der Größe deines Salons ab.

Laut Handwerkszählung 2024 lag der rechnerische Durchschnitt der erfassten Friseurunternehmen bei rund 12.100 Euro Umsatz ohne Umsatzsteuer pro Monat. Die Statistik umfasst jedoch unterschiedlich große Unternehmen, erfasst nicht jedes Kleinstunternehmen und bezieht sich nicht zwingend auf einzelne Salonstandorte. Der Wert ist deshalb nur eine grobe Orientierung.

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