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Händler-Einblicke

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Viele Fitnessbegeisterte träumen davon, ihr eigenes Studio zu eröffnen, gemeinsam mit anderen zu trainieren und ihr Hobby zum Beruf zu machen. Aber wie realistisch ist das eigentlich?
Hi, ich bin Alina von Flatpay. In diesem Artikel zeige ich dir, ob es sich noch lohnt, ein Fitnessstudio zu eröffnen, worauf du bei der Gründung achten musst und welche Kosten auf dich zukommen können.
Alle Informationen auf einen Blick:
Fitnessstudios werden in Deutschland immer beliebter. Waren im Jahr 2024 noch 11,71 Millionen Menschen Mitglied in einem deutschen Fitnessstudio, waren es 2025 bereits 12,36 Millionen. Gleichzeitig kamen 520 neue Fitness- und Gesundheitsanlagen hinzu, wie aktuelle Zahlen von Deloitte zeigen.
Die Mitgliederzahlen in Fitnessstudios steigen bereits seit einigen Jahren – und zuletzt noch stärker als in den Vorjahren. Während deutsche Gyms 2024 3,6 Prozent mehr Mitglieder verzeichneten, waren es 2025 sogar 5,6 Prozent mehr. Das betrifft nicht nur große Gyms.
Auch unabhängige Studios profitieren vom Wachstum: 2025 trainierten 4,30 Millionen Menschen in Einzelanlagen. Weitere 0,47 Millionen Mitglieder entfielen auf Special-Interest-Studios. Besonders stark im Wachstum befinden sich sogenannte Special-Interest-Studios, die um 6,8 Prozent zugelegt haben.
Die Zahlen zeigen also: Auch unabhängige und spezialisierte Studios können vom wachsenden Fitnessmarkt profitieren – etwa mit Konzepten wie Personal Training oder anderen Special-Interest-Angeboten.
Um ein Fitnessstudio zu eröffnen, musst du nur wenige rechtliche Voraussetzungen erfüllen, zumal in der Fitnessbranche keine Meisterpflicht gilt, wie es in anderen Branchen der Fall ist.
Diese Grundvoraussetzungen gelten für die Studioeröffnung:
Der Schritt zum eigenen Fitnessstudio erfolgt nicht immer auf eigene Faust. Da gerade die hohen Gründungskosten ein Hindernis für die Gründung darstellen können, weichen Gründer gerne auch einmal auf Franchise-Systeme und Übernahmen aus.
Ich verrate, was die einzelnen Gründungspfade unterscheidet:
Als Gründer eines Fitnessstudios musst du grundsätzlich keinen Meistertitel oder eine bestimmte berufliche Qualifikation vorlegen. Dennoch solltest du dich fragen, ob du für die Fitnessbranche gemacht bist.
Folge diesen zehn Schritten, um dein eigenes Fitnessstudio zu eröffnen:
Als Gründer eines Fitnessstudios musst du keinen Meistertitel vorlegen, wie es z. B. bei der Eröffnung einer Bäckerei oder der Gründung eines Friseursalons der Fall ist. Dennoch solltest du dich fragen, ob du für die Fitnessbranche gemacht bist.
Im Idealfall solltest du eine Ausbildung oder ein Studium in der Fitnessbranche abgeschlossen und/oder bereits mehrere Jahre Erfahrung im Studioalltag haben. Kaufmännisches Know-How ist ebenso hilfreich.
Bist du überzeugt, dass du für die Fitnessbranche gemacht bist, solltest du deine Vision aufs Papier bringen. Arbeite dein Geschäftskonzept im Detail aus, stütze es durch fundierte Recherchen und halte das in deinem Business- und Finanzplan fest.
Dein Businessplan ist die wichtigste Waffe für der Verwirklichung deiner Geschäftsidee – für dich und für andere. Für dich fungiert er als Leitfaden für die Gründung; potenziellen Geschäftspartnern und Kreditgebern zeigt er, wie dein Konzept funktioniert und welches wirtschaftliche Potenzial dahinter steckt.
Die Standortsuche erfordert bei der Eröffnung eines Fitnessstudios besonders viel Sorgfalt. Auch wenn du ein bestehendes Studio übernimmst, solltest du den Standort und die bestehenden Rahmenbedingungen genau prüfen. Gründest du einen neuen Standort, ist eine ausführliche Standortanalyse besonders wichtig.
Bei der Standortanalyse ermittelst du z. B. Zielgruppe, Konkurrenz, Marktsättigung und die Erreichbarkeit, fragst dich aber auch, ob die jeweiligen Immobilien überhaupt als Fitnessstudio in Frage kommen; Stichwort: Baugenehmigung und Nutzungsänderung.
Kannst du deine Ideen detailliert präsentieren, das finanzielle Potenzial überzeugend vermitteln und weißt auch schon, wo genau dein neues Gym eröffnen könnte, kannst du dich auf die Jagd nach finanziellen Mitteln begeben.
In der Regel wird die Gründung eines Fitnessstudios durch eine Mischung aus Eigen- und Fremdkapital finanziert. Wie viel Eigenkapital du benötigst, hängt stark von deinem Konzept und dem gesamten Investitionsbedarf ab. Fremdkapital kannst du dir beispielsweise durch klassische Darlehen, Förderkredite, Geschäftspartner oder Crowdfunding sichern.
Entscheide dich für eine Rechtsform für dein Fitnessstudio – etwa Einzelunternehmen, UG oder GmbH – und gib diese bei der Gewerbeanmeldung an. Um dein Gewerbe anzumelden, musst du das Formular GewA 1 ausfüllen und beim zuständigen Gewerbeamt einreichen.
Diese Unterlagen können für deine Gewerbeanmeldung erforderlich sein:
Die Kosten für die Gewerbeanmeldung unterscheiden sich je nach Kommune. Bei einer UG oder GmbH kommen zusätzliche Gründungskosten hinzu, etwa für Notar und Handelsregister.
Den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung übermittelst du innerhalb eines Monats nach Aufnahme deiner Tätigkeit elektronisch über ELSTER an dein Finanzamt. Nach der Prüfung erhältst du deine Steuernummer.
Als Fitnessstudio wirst du außerdem Mitglied der zuständigen IHK und musst je nach Voraussetzungen einen Mitgliedsbeitrag zahlen. Melde deinen Betrieb zudem bei der zuständigen Berufsgenossenschaft (VBG) an. Beschäftigst du Angestellte, benötigst du zusätzlich eine Betriebsnummer, die du beim Betriebsnummern-Service der Bundesagentur für Arbeit beantragst. Spielst du in deinem Fitnessstudio öffentlich Musik ab, musst du außerdem die entsprechenden GEMA-Rechte beachten.
Bevor du mit dem Umbau deines Studios beginnst, solltest du prüfen, ob die Räume bereits für die Nutzung als Fitnessstudio genehmigt sind. Ist das nicht der Fall, kann eine Nutzungsänderung beim zuständigen Bauamt erforderlich sein.
Dabei wird unter anderem geprüft, ob die geplante Nutzung mit den baurechtlichen Anforderungen vereinbar ist. Je nach Standort können beispielsweise Brand- und Lärmschutz oder Stellplatzvorgaben eine Rolle spielen. Kläre deshalb frühzeitig mit dem zuständigen Bauamt, welche Genehmigungen du benötigst.
Beginne am Ende des Umbaus mit dem Branding des Studios, der Platzierung von Fitnessgeräten und der Einrichtung von Studio-Software und Kassensystem. Achtung: Wegen langer Lieferzeiten solltest du deine Geräte schon Monate im Voraus bestellen.
Bei der Einrichtung deines Fitnessstudios solltest du darauf achten, dass alle Geräte sicher aufgestellt und regelmäßig geprüft werden. Plane außerdem von Anfang an geeignete Maßnahmen für Reinigung, Hygiene und Lüftung ein.
Sind alle Grundlagen für dein Fitnessstudio geschaffen, kannst du dich um deine Kundschaft sorgen. Am effektivsten gewinnst du Neukunden mit einer Marketingstrategie, die deine Zielgruppe (im Businessplan definiert) gezielt anspricht.
In erster Linie solltest du hierfür eine professionelle Website erstellen, auf der sich Kunden über dein Gym informieren können und potenzielle Kunden über Social-Media-Kampagnen und Willkommensrabatte auf dein neues Studio aufmerksam machen.
Ist dein Studio eingerichtet, die Technik installiert, dein Team vollständig und sind alle gesetzlichen Anforderungen erfüllt, steht der Eröffnung deines Fitnessstudios nichts mehr im Weg. Teste deine Abläufe mit deinem Team und bereite die Eröffnung vor.
Zur Eröffnung deines Studios kannst du dich für eine Eröffnungsfeier mit Rabatten, Gutscheinen und Goodies entscheiden, um viele Neukunden an Bord zu holen, einen Tag der offenen Tür veranstalten oder ganz einfach mit einem Soft Opening begonnen.
Bei der Eröffnung deines Fitnessstudios gibt es einiges zu organisieren – vom passenden Standort über die Ausstattung bis hin zu deinem Team. Umso besser, wenn deine täglichen Abläufe von Anfang an einfach funktionieren.
Mit dem Flatpay Kassensystem hast du eine moderne Lösung für deine Zahlungen direkt an deiner Seite. Unser Kassensystem für Fitnessstudios unterstützt dich bei der Zahlungsabwicklung und wird von unserem Team persönlich bei dir vor Ort eingerichtet.
Setze dich einfach mit unserem Team in Verbindung und wähle die passende Kassenlösung für dein Studio aus. Wir kümmern uns anschließend um die Installation und zeigen dir, wie alles funktioniert. So kannst du dich auf das konzentrieren, was wirklich zählt: dein neues Fitnessstudio und deine Kunden.
Die Startkosten für Fitnessstudios variieren stark je nach Größe, Konzept, Standort und Ausstattung. Als grobe Orientierung kann die Übernahme eines Studios oder die Eröffnung eines kleinen Special-Interest-Studios beispielsweise ab etwa 50.000 EUR möglich sein. Bei großen und aufwendig ausgestatteten Studios können die Investitionen hingegen in Einzelfällen bis zu einer Million EUR betragen.
Grundsätzlich kann jeder in Deutschland ein Fitnessstudio eröffnen. Eine bestimmte Ausbildung oder ein Meistertitel ist dafür nicht vorgeschrieben. Du musst dein Gewerbe jedoch ordnungsgemäß anmelden und je nach Standort und Konzept weitere rechtliche und bauliche Voraussetzungen erfüllen.
Wie viel du als Fitnessstudio-Besitzer verdienst, hängt stark vom Erfolg und der Rechtsform deines Studios ab. Entscheidend sind unter anderem Mitgliederzahl, Preisgestaltung und laufende Kosten. Eine pauschale Aussage zum Einkommen lässt sich deshalb kaum treffen.
Um ein Fitnessstudio zu eröffnen, benötigst du einen aussagekräftigen Businessplan, einen geeigneten Standort, eine Mischung aus Eigen- und Fremdfinanzierung sowie einen Reihe von Anmeldungen, Genehmigungen und Lizenzen. Anschließend benötigst du Geräte, Personal, eine Studio-Software und ein Kassensystem.
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