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Händler-Einblicke

Bar eröffnen: So machst du deine eigene Bar auf

Alina Selzer
·
November 6, 2026
Zusammenfassen:

Der Traum von der eigenen Bar ist sehr verlockend. Stell dir vor, wie du deine eigenen Cocktail-Kreationen mischt, Menschen aus deiner Stadt zusammenbringt und bis spät in die Nacht für gute Stimmung sorgst. Aber wie realistisch ist dieser Traum überhaupt? 

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Hi, ich bin Alina von Flatpay und in diesem Leitfaden für Bar-Gründer verrate ich dir, ob es sich noch lohnt, eine Bar zu eröffnen, welche Voraussetzungen gelten, wie du deine eigene Bar eröffnen kannst und welche Kosten dich dabei erwarten. 

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Alle Informationen auf einen Blick: 

  • Lohnt es sich, eine Bar zu eröffnen? – Auch wenn die Branche vor zahlreichen Herausforderungen steht, kann sich eine Bar mit einem überzeugenden Konzept und einer realistischen Planung lohnen. 
  • Welche Voraussetzungen gelten? – Prüfe, welche gaststättenrechtlichen Anforderungen in deinem Bundesland gelten. Wenn du Alkohol ausschenkst, kann je nach Bundesland eine Gaststättenerlaubnis oder Anzeige erforderlich sein. Hinzu kommen die Gewerbeanmeldung und weitere betriebsabhängige Vorgaben. 
  • Wie gelingt die Eröffnung? – Beginne die Gründung bereits Monate im Voraus, erstelle einen Businessplan, sichere deine Finanzierung und beginne dann mit der Umsetzung. 
  • Welche Tools brauche ich? – An der Theke benötigst du ein modernes Kassensystem, um Bestellungen anzunehmen, an die Bar zu senden und Zahlungen effizient abzuwickeln. 

Lohnt es sich, eine Bar zu eröffnen?

Verlässt man sich auf den Kanon der deutschen Medien, hört man alle paar Monate wieder vom ‘Kneipensterben’ und fragt sich zurecht: Lohnt es sich überhaupt noch, eine Bar zu eröffnen? Ein Blick auf die Branchentrends macht durchaus Hoffnung. 

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Die Bar- und Kneipenszene wurde von der Corona-Pandemie stark getroffen und war auch schon vor der Pandemie rückläufig. Trotzdem sind Bars und Kneipen weiterhin ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Sie bieten einen Ort, an dem Menschen zusammenkommen, gemeinsam feiern und neue Kontakte knüpfen können.

Mit einem überzeugenden Konzept kannst du dich von anderen Betrieben abheben und gezielt die Gäste ansprechen, die zu deiner Bar passen. Wenn du deinen Standort sorgfältig auswählst und realistisch planst, kann sich die Eröffnung einer eigenen Bar also durchaus lohnen.

Persönliche Anforderungen und rechtliche Voraussetzungen für Gründer

Möchtest du dir den Traum von der eigenen Bar erfüllen? Das ist sicherlich verlockend, aber keine Entscheidung, die leichtfertig getroffen werden sollte. 


Diese persönlichen und rechtlichen Voraussetzungen solltest du als Gründer erfüllen: 

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  • Fachliche Eignung: Zwar gibt es beim Barbetrieb keine Meisterpflicht, wie man sie von Bäckereien kennt, dennoch solltest du ausreichend Erfahrung im Betrieb und der Leitung einer Bar mitbringen. Auch kaufmännische Kenntnisse sind dabei hilfreich.
  • Gewerbeanmeldung: Die Eröffnung einer Bar geht mit allerhand Papierkram einher, wie der Gewerbeanmeldung, dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung beim Finanzamt und der Anmeldung bei der zuständigen Berufsgenossenschaft. Die IHK wird in der Regel automatisch über deine Gewerbeanmeldung informiert.
  • Gaststättenerlaubnis: Wenn du Alkohol ausschenken möchtest, kann je nach Bundesland eine Gaststättenerlaubnis oder eine entsprechende Anzeige erforderlich sein. Informiere dich deshalb bei der zuständigen Behörde über die Regelungen an deinem Standort.
  • Nutzungsänderung: Wurden deine Räume bisher nicht als Bar oder Gaststätte genutzt, kann eine genehmigungspflichtige Nutzungsänderung erforderlich sein. Kläre das vor dem Umbau mit dem zuständigen Bauamt.
  • GEMA: Möchtest du in deiner Bar Musik abspielen? Dann vergiss nicht, die öffentliche Musiknutzung bei der GEMA anzumelden und die passende Lizenz zu erwerben.
  • Rundfunkbeitrag: Für eine beitragspflichtige Betriebsstätte fällt grundsätzlich ein Rundfunkbeitrag an – unabhängig davon, ob dort ein Fernseher oder Radio steht. Möchtest du Sportübertragungen zeigen, musst du außerdem die dafür erforderlichen gewerblichen Übertragungsrechte beachten.
  • Sperrzeiten: Welche Sperrzeiten gelten, hängt von deinem Bundesland und teilweise von deiner Kommune ab. Informiere dich daher bei der zuständigen Behörde. Unter bestimmten Voraussetzungen kannst du eine Ausnahme beantragen.
  • Jugendschutz: Durch den Ausschank von Alkohol kommt dir beim Jugendschutz eine besondere Verantwortung zu. Diesen musst du von der ersten Minute an, z. B. durch Zutrittsregelungen, rigoros durchsetzen. 

4 Konzepte für die Eröffnung einer Bar

Unterschiedliche Wege führen zur Eröffnung deiner eigenen Bar. Bevor du dich um die Detailfragen kümmerst, solltest du dich deshalb für einen Gründungspfad entscheiden. 

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Diese Möglichkeiten gibt es zur Eröffnung einer Bar:   

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  • Kauf: Du kaufst die Immobilie und ggf. das Grundstück deiner zukünftigen Bar. Das ist zwar deutlich teurer, dafür bist du aber auch freier und kannst langfristig planen.  
  • Miete: Du mietest ganz klassisch eine Gewerbefläche an und sparst dir den immensen Kapitalaufwand. Allerdings bist du von deinem Vermieter abhängig.  
  • Übernahme einer bestehenden Bar: Die Infrastruktur für deine eigene Bar ist so meist schon vorhanden. Prüfe vor der Übernahme jedoch genau, welche Verträge, Verpflichtungen oder notwendigen Renovierungen damit verbunden sind.
  • Franchise: Du nutzt ein bereits entwickeltes Konzept und möglicherweise eine etablierte Marke. Dafür musst du die Vorgaben des Franchisegebers einhalten und in der Regel einmalige sowie laufende Gebühren zahlen.

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Was tun? Welcher Weg am besten zu dir passt, hängt von deinem Budget, deinen Vorstellungen und deiner Erfahrung ab. Eine bestehende Bar oder ein erprobtes Franchise-Konzept kann dir den Einstieg erleichtern, während du bei einer Neugründung besonders viel Gestaltungsfreiheit hast.

So gelingt die Eröffnung einer Bar: Schritt-für-Schritt-Anleitung 

Die Idee deiner eigenen Bar mag mit einer Schnapsidee beginnen, für die Eröffnung selbst brauchst es aber ein sorgfältiges Vorgehen.

 

In dieser Anleitung zeige ich dir, worauf du bei der Bar-Eröffnung achten musst: 

  1. Bist du dafür gemacht? 

Hinterfrage noch vor dem Start kritisch, ob du für die Leitung einer Bar gemacht bist. Ist das Ganze nur eine Schnapsidee? Oder hast du bereits Erfahrungen hinter dem Tresen? Hast du eine Bar geleitet? Besitzt du die nötigen kaufmännischen und gastronomischen Kenntnisse? Oder hast du Geschäftspartner, die deine Schwächen ergänzen?

  1. Entscheide dich für ein Konzept.

Bringe dein Konzept auf Papier. Und zwar nicht nur, ob du deine Bar mieten, kaufen, übernehmen oder in ein Franchise einsteigen willst, sondern auch, wie genau die Bar aussehen soll. Wird es eine Cocktail Bar? Eine Beach Bar? Eine Shisha Bar? Eine Karaoke Bar? Was macht sie besonders? Warum wollen die Leute gerade zu dir?

  1. Stütze dich auf echte Daten.

Verlasse dich nie nur auf dein Bauchgefühl. Selbst wenn du in deiner Heimatstadt eine Bar eröffnen willst, wäre es töricht zu denken, dass du den Standort bereits in- und auswendig kennst. Führe stets eine Wettbewerbs- und Zielgruppenanalyse durch, um deinen Standort besser zu verstehen und Potenziale für deine Bar zu identifizieren. 

  1. Finde einen geeigneten Standort.

Sobald du Klarheit darüber gewonnen hast, welches Konzept dir wirtschaftlichen Erfolg einbringen könnte, kannst du nach dem passenden Lokal suchen. Suche Gewerbeflächen an deinem bevorzugten Standort, vergleiche Kauf- und Mietkosten und prüfe, ob bereits Infrastruktur für eine Bar vorhanden ist oder ob ein Umbau nötig wäre. 

  1. Erstelle einen Businessplan.  

Dein Businessplan soll ein möglichst genaues Bild zu deiner Vision liefern und zeigen, ob dein Vorhaben voraussichtlich wirtschaftlich tragfähig ist. Stelle hierfür dein Konzept, die Gründer, die angestrebte Rechtsform, deine Wettbewerbs- und Zielgruppenanalyse, mögliche Standorte, die Speisekarte mitsamt Kalkulation, eine Ertragsvorschau und den Kapitalbedarfsplan vor. 

  1. Sichere deine Finanzierung. 

Viele Gründer kombinieren eigenes Kapital mit Darlehen, Fördermitteln, Geschäftspartnern oder Crowdfunding. Bei einer GmbH beträgt das gesetzliche Mindeststammkapital 25.000 Euro. Bei einer Bargründung kommen außerdem weitere Investitions- und Anlaufkosten hinzu. Um Banken oder Investoren zu überzeugen, benötigst du einen überzeugenden Business- und Finanzplan.

  1. Sichere dir deinen Standort. 

Hast du eine finanzielle Basis für deine Bar-Eröffnung geschaffen, kannst du beginnen, Nägel mit Köpfen zu machen. Hast du bereits die passende Gewerbefläche gefunden, prüfe vor der endgültigen Vertragsunterzeichnung, ob sie als Bar genutzt werden darf und welche Genehmigungen oder Umbauten erforderlich sind. Anschließend kannst du den Kauf- oder Mietvertrag abschließen.

  1. Prüfe, ob du eine Gaststättenerlaubnis brauchst.

Die gaststättenrechtlichen Anforderungen unterscheiden sich je nach Bundesland. In einigen Bundesländern benötigst du für den Ausschank von Alkohol eine Gaststättenerlaubnis, in anderen genügt eine Anzeige. Informiere dich deshalb frühzeitig beim zuständigen Gewerbe- oder Ordnungsamt.

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Je nach Standort und Betrieb können unter anderem folgende Unterlagen verlangt werden:

  • ein gültiges Ausweisdokument, 
  • ein polizeiliches Führungszeugnis, 
  • ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister, 
  • eine Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts,
  • gegebenenfalls ein Nachweis über die IHK-Unterrichtung
  • Unterlagen zu den Betriebsräumen sowie gegebenenfalls weitere Nachweise.

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Welche Unterlagen du genau brauchst und wie lange die Bearbeitung dauert, erfährst du bei der zuständigen Behörde. Stelle den Antrag beziehungsweise die Anzeige deshalb möglichst frühzeitig.

  1. Melde dein Unternehmen an. 

Sobald die Anforderungen für deinen Standort geklärt sind, kannst du dich um die weiteren Anmeldungen kümmern.

Für die Anmeldung deiner Bar musst du in der Regel die folgenden Schritte erledigen:

  1. Gewerbeanmeldung (GewA 1) an das zuständige Gewerbeamt 
  2. Elektronische Übermittlung des Fragebogens zur steuerlichen Erfassung über ELSTER an das zuständige Finanzamt – grundsätzlich innerhalb eines Monats nach Aufnahme der Tätigkeit
  3. Je nach Rechtsform: Eintragung ins Handelsregister, zum Beispiel bei einer GmbH, UG, OHG, KG oder einem eingetragenen Kaufmann beziehungsweise einer eingetragenen Kauffrau
  4. Die zuständige IHK wird normalerweise durch das Gewerbeamt informiert. Falls sie dir anschließend einen Erhebungsbogen zusendet, musst du diesen ausfüllen.
  5. Anmeldung des Unternehmens zur gesetzlichen Unfallversicherung bei der BGN
  6. Wenn du Arbeitnehmer beschäftigst: Beantragung einer Betriebsnummer bei der Bundesagentur für Arbeit
  7. Anmeldung zur Sozialversicherung bei der jeweiligen Krankenkasse der Arbeitnehmer
    a. Bei Minijobbern: Anmeldung bei der Minijob-Zentrale

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Etwas außer Puste? Keine Sorge. Viele Anmeldungen funktionieren mittlerweile bereits online und können mit geeigneter Software oder durch eine Steuerberatung erleichtert werden. 

  1. Hole die nötigen Genehmigungen und Zertifikate ein. 

Und als wäre das noch nicht genug, gibt es noch eine Reihe von Genehmigungen und Zertifikaten, die du beantragen musst. 

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 Je nach Fall und Konzept solltest du die folgenden Genehmigungen beantragen beziehungsweise Anforderungen beachten:

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  1. Wenn die Räume bislang nicht als Bar oder Gaststätte genehmigt sind: mögliche Nutzungsänderung mit dem Bauamt klären
  2. Bei Außengastronomie auf öffentlicher Fläche: Antrag auf Sondernutzungserlaubnis bei der zuständigen Behörde
  3. Bei längeren Öffnungszeiten: geltende Sperrzeiten prüfen und gegebenenfalls eine Ausnahme beziehungsweise Verkürzung der Sperrzeit beantragen
  4. Bei Musik: Anmeldung bei der GEMA; mögliche GVL-Vergütungen werden in der Regel über die GEMA abgerechnet
  5. Bei einer beitragspflichtigen Betriebsstätte: Anmeldung beim Beitragsservice für den Rundfunkbeitrag
  6. Bei TV-Übertragungen: zusätzliche kommerzielle Übertragungsrechte
  7. Gesundheitszeugnis bzw. Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz 
  8. Hygienekonzept und betriebliches Eigenkontrollsystem nach den HACCP-Grundsätzen – hierfür ist keine eigene Genehmigung erforderlich, die Umsetzung und Dokumentation können aber kontrolliert werden

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Hast du dich im Behördendschungel verirrt? Bei Fragen und Unklarheiten empfehle ich dir, zuerst bei der zuständigen Behörde, bei der IHK, beim DEHOGA oder bei deiner Steuerberatung nachzufragen. 

  1. Richte dein Lokal ein. 

Hast du die nötigen Genehmigungen von den zuständigen Ämtern (Bauamt und Ordnungsamt) eingeholt, kannst du mit der Einrichtung deiner Innen- und Außenbereiche beginnen. Schaffe im gleichen Zug auch Bar- und Küchengeräte und ein modernes Kassensystem für die Bedienung deiner Gäste an.

  1. Stelle Personal ein und schule es. 

Stelle qualifiziertes Personal für deinen Barbetrieb ein, mache es mit deinem Konzept vertraut, studiere besondere Cocktails ein und teste den Betrieb im Rahmen eines Testlaufs im engen Freundeskreis oder bei einem Soft Opening. Achte dabei nicht nur auf die Qualität der Getränke und die Einhaltung des Hygienekonzeptes, sondern auch darauf, dass alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen.

  1. Spread the Word. 

Übernimmst du nicht gerade ein etabliertes Franchise oder eine beliebte Kultbar, kommst du um eine eigene Marketingstrategie nicht herum. Erstelle ein Google-Business-Profil und eine eigene Website und entwickle eine Social-Media-Strategie. Mache im Vorfeld der Eröffnung auch mögliche Laufkundschaft auf die Neueröffnung aufmerksam.

  1. Eröffne deine Bar.  

All die Arbeit der letzten Wochen und Monate macht sich mit der Eröffnung deiner Bar endlich bezahlt. Heiße deine ersten Gäste mit Willkommensangeboten in deinem Lokal willkommen und gib ihnen einen Grund, dich wieder zu besuchen. Nutze die Eröffnung sofort, um Feedback echter Gäste einzuholen.  

So viel kostet die Gründung einer Bar

Es ist praktisch unmöglich, einen allgemeingültigen Wert für die Gründungskosten einer Bar zu nennen. Diese Kosten sind nämlich maßgeblich davon abhängig, ob du eine Bar kaufst oder mietest, einen bestehenden Betrieb übernimmst oder in ein Franchise einsteigst. 

Weitere Faktoren, die bei den Gründungskosten eine Rolle spielen, sind der Standort, die Kosten für Umbau und Renovierung, Ausstattung und Hard- und Software, die Erstbeschaffung deiner Waren und das Betriebskapital.

Ungefähr lässt sich aber sagen, dass die Eröffnung einer Bar je nach Konzept und Umfang beispielsweise zwischen 50.000 EUR und 300.000 EUR kosten kann. Diese Spanne ist nur eine grobe Orientierung. Die tatsächlichen Kosten hängen unter anderem vom Standort, vom Zustand der Räume, von notwendigen Renovierungen und von der Ausstattung ab.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ) 

Wie viel kostet es, eine Bar zu eröffnen?

Als grobe Orientierung können die Kosten zwischen 50.000 EUR und 300.000 EUR liegen. Die Gründungskosten hängen maßgeblich davon ab, welchen Standort du wählst, welche Renovierungen nötig sind und welche Ausstattung du anschaffen musst. 

Kann man einfach so eine Bar eröffnen?

Ja, der Betrieb einer Bar ist in Deutschland nicht meisterpflichtig. Je nach Bundesland und Angebot können jedoch eine Gaststättenerlaubnis oder Anzeige sowie weitere Genehmigungen erforderlich sein. Welche Unterlagen du vorlegen musst, erfährst du bei der zuständigen Behörde.

Wie viel Umsatz macht eine Bar am Tag?

Im Schnitt rechnet man mit einem Grundumsatz von 500 EUR bis 3.000 EUR, wobei die Höhe des Umsatzes maßgeblich vom Wochentag, der Beliebtheit des Standortes und der Größe der Bar abhängt. 

Wie viel Startkapital braucht man für eine Bar?

Als Startkapital solltest du zwischen 50.000 EUR und 300.000 EUR einplanen. Einen genaueren Wert solltest du im Rahmen deiner Finanzplanung ermitteln. Von deinem Startkapital sollten mind. 20% bis 30% aus eigener Tasche kommen. Der Rest wird normalerweise fremdfinanziert.

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