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Hey, ich bin Alina von Flatpay. Viele kleine Unternehmen bezeichnen sich selbst ganz selbstverständlich als Mittelstand. Aber was bedeutet der Begriff eigentlich genau – und wann zählt ein Unternehmen überhaupt dazu?

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Alle Informationen auf einen Blick:
Als Mittelstand versteht man erst einmal alle kleinen und mittleren Unternehmen eines Landes (KMU). Damit ordnet sich der Mittelstand unter den Großunternehmen ein und macht meist die große Mehrheit der Betriebe eines Landes aus.
Typisch für ein Unternehmen im Mittelstand ist, dass Eigentum und Unternehmensführung eine Einheit bilden, wie es bei großen Konzernen oft nicht der Fall ist.
Es gibt allerdings keine einheitliche Definition des Mittelstands. Für kleine und mittelständische Unternehmen gelten je nach Institution unterschiedliche Definitionen. Oft wird auch der Begriff Familienunternehmen außerdem eng mit dem Mittelstand verbunden.
Da der Mittelstand so nur schwer zu greifen ist, werden kleine und mittlere Unternehmen meist nach der Anzahl der Beschäftigten oder ihrem Jahresumsatz unterteilt.
Im alltäglichen Sprachgebrauch werden der Mittelstandsbegriff und kleine und mittlere Unternehmen oft synonym verwendet. Weitgehend ist das auch völlig in Ordnung, denn beide Begriffe beschreiben die gleiche Art von Unternehmen.
Dennoch sind die beiden Begriffe streng genommen nicht deckungsgleich. Kleine und mittlere Unternehmen sind nach der KMU-Definition der EU-Empfehlung 2003/361/EG alle Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten und höchstens 50 Millionen EUR Umsatz pro Jahr. Der deutsche Mittelstandsbegriff ist etwas weiter gefasst.
Aber wer gehört denn nun zum deutschen Mittelstand? Je nachdem, wen du fragst, wirst du unterschiedliche Antworten erhalten.
Berücksichtigt man alle Ansätze zur Bestimmung des Mittelstandbegriffes ergibt sich folgendes Bild:
Achtung: Der Mittelstandsbegriff des IfM Bonn gilt nicht uneingeschränkt. Wichtig ist auch, dass bis zu zwei natürliche Personen 50 % oder mehr der Unternehmensanteile halten und der Geschäftsführung angehören.
Erfüllt ein Unternehmen diese Voraussetzung, kann es auch bei mehr als 500 Beschäftigten als mittelständisches Unternehmen gelten. Umgekehrt gelten kleinere Unternehmen nicht mehr als mittelständisch, wenn sie von Großunternehmen abhängig sind.
In der Bundesrepublik Deutschland spielt der Mittelstand sowohl aus gesellschaftlicher als auch wirtschaftspolitischer Sicht eine zentrale Rolle.
Aktuellen Zahlen von Statista zufolge sind allein über 99 % aller deutschen Unternehmen Mittelständler. Großunternehmen machen dabei lediglich 0,7 % der Unternehmenslandschaft aus.
Allein 83 % des Mittelstandes weisen wiederum einen Jahresumsatz von weniger als 1 Million EUR auf, sind also vor allem Kleinst- und Kleinunternehmen.. Gerade einmal 0,5 % des Mittelstandes kommt auf einen Jahresumsatz von über 50 Mio. EUR.
Dabei übernehmen sie eine wichtige Rolle für die deutsche Wirtschaft, indem sie u. a. rund 55 % aller deutschen Beschäftigten anstellen. Deshalb werden mittelständige Unternehmen in der Wirtschaftspolitik besonders berücksichtigt und dienen häufig als wichtiger Begriff in politischen Debatten.
Trotz seiner herausragenden Stellung in der deutschen Wirtschaft stand der Mittelstand zuletzt zunehmend unter Druck. Wirtschaftliche Unsicherheiten und Strukturwandel machen KMUs zu schaffen.
Angesichts der jüngsten geopolitischen Ereignisse – dem Ukraine-Krieg, dem Krieg im Nahen Osten und den Spannungen rund um die Straße von Hormus – befürchten mittelständische Unternehmen weiter wirtschaftliche Einbußen und halten sich mit neuen Investitionen zurück.
Dazu haben sie mit vielen strukturellen Herausforderungen zu kämpfen. Besonders drängend sind der Fachkräftemangel und offene Ausbildungsstellen, für die sie auf einem ohnehin angespannten Arbeitsmarkt Lösungen finden müssen.
Zuletzt ging die Zahl der Betriebe im Groß- und Einzelhandel um 16 % zurück. Gleichzeitig verzeichnete der Dienstleistungssektor einen Anstieg um 2,3 Prozentpunkte. Je nach Berechnungsmethode macht dieser bereits zwischen 60 % und 80 % des Mittelstandes aus.
Das zeigt: Der Mittelstand steht nicht vor einer existenziellen Krise. Er wird sich aber unweigerlich verändern – und mit ihm auch viele mittelständische Unternehmen.
Bei strukturellen Herausforderungen wie dem Fachkräftemangel und offenen Ausbildungsstellen wird es nicht ausreichen, auf politische Antworten zu drängen.
Deshalb investieren Unternehmen zunehmend in ihre digitale Infrastruktur, um Prozesse zu automatisieren und flexibler auf neue Marktbedingungen reagieren zu können.
Dies sind fünf Prozesse, die zukunftsorientierte Unternehmen im Mittelstand optimieren, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern:
Sowohl im Online-Shop als auch im stationären Handel steht der Mittelstand unter Druck. Das Problem: Zu viele gesetzliche Anforderungen und zu wenig Zeit. Die Lösung: Ein All-in-One Kassensystem, das dir dort Zeit spart, wo du sie am meisten brauchst.
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Der Mittelstandsbegriff beschreibt einerseits Unternehmen, bei denen Eigentum und Unternehmensführung eng zusammenhängen und orientiert sich andererseits an Kriterien wie Unternehmensgröße und Umsatz.. Laut EU-Kommission zählen Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten und 50 Mio. EUR Jahresumsatz zum Mittelstand.
Nach Empfehlung 2003/361/EG der EU-Kommission zählen sämtliche Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten, einem Jahresumsatz von weniger als 50 Mio. EUR und einer Bilanzsumme von weniger als 43 Mio. EUR pro Jahr zum Mittelstand. Diese Definition ist rechtlich bindend für den Zugang zu EU-Förderprogrammen und Fonds.
In Deutschland zählen über 99 % aller Unternehmen zum Mittelstand. Laut KMU-Definitionen des IfM Bonn zählen Unternehmen mit weniger als 500 Beschäftigten und weniger als 50 Mio. EUR Jahresumsatz zum Mittelstand. Aber Achtung: Hier gibt es einige Ausnahmen.
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