Alle Informationen auf einen Blick:
- Was ist NFC? – NFC steht für Nahfeldkommunikation, eine Form der kontaktlosen Datenübertragung, die auf der RFID-Technologie basiert.
- Wie funktioniert NFC? – Für NFC-Zahlungen braucht es ein NFC-Terminal und ein NFC-fähiges Gerät. Diese müssen weniger als 10 cm voneinander entfernt sein.
- Ist NFC sicher? – Grundsätzlich sind NFC-Zahlungen sicher und verschlüsselt. Es gibt allerdings Sicherheitsrisiken, vor denen du dich schützen solltest.
- Wie NFC einführen? – Lege dir ein Flatpay Terminal für sichere, schnelle und kontaktlose Zahlungen zu. Wir richten das Terminal für dich vor Ort ein.
Was ist NFC? Definition
Die Abkürzung NFC leitet sich vom englischen Fachbegriff “Near Field Communication” ab. Auf Deutsch bedeutet das so viel wie Nahfeldkommunikation.
Bei der NFC-Technologie werden Daten zwischen zwei NFC-fähigen Geräten übertragen, die sich nah beieinander befinden.
Die Daten werden mithilfe von RFID-Technologie (Radio Frequency Identification, deutsch: Identifizierung mithilfe elektromagnetischer Wellen) übermittelt.
NFC-Technologie wurde bereits in den frühen 2000ern erfunden, wurde aber erst im Laufe der 2010er wirklich salonfähig. Die Technologie wird vor allem für kontaktloses Bezahlen genutzt.
In diesen Bereichen wird NFC-Technologie verwendet
Wenn du den Begriff “NFC” hörst, denkst du wahrscheinlich zuerst an NFC-Zahlungen. Das ist aber nicht der einzige Anwendungsbereich für NFC-Technologie.
In diesen Bereichen wird die NFC-Technologie heute sonst noch genutzt:
- Kontaktloses Bezahlen mit der Bankkarte oder dem Smartphone
- Ein- und Auschecken bei der Nutzung des ÖPNV
- Auslesen von Personalausweisen und Reisepässen
- Passieren von Schranken oder Türen, z. B. in Parkhäusern
- Erfassung von Gesundheitsdaten, z. B. bei der Versichertenkarte
- Ein- und Ausstempeln bei der Arbeit
- Auslesen von Informationen, ähnlich wie bei einem QR-Code
- Datenübertragung zwischen zwei Smartphones
- Steuerung von Smart-Home-Funktionen
- Wearables, z. B. Smartwatches, Fitness-Tracker und NFC-Ringe
Wie du sehen kannst, ist NFC-Technologie längst Teil des Alltags geworden.Auch wenn es dir nicht bewusst ist, hast du die NFC-Funktion wahrscheinlich schon häufig genutzt.
Wie funktionieren NFC-Zahlungen? Einfach erklärt
Ohne technische Fachsimpelei, so funktioniert NFC-Technologie für kontaktlose Zahlungen:
Die erste Voraussetzung für NFC-Zahlungen ist, dass beide beteiligten Geräte mit einem NFC-Chip ausgestattet sind. Moderne Bankkarten und Smartphones haben in aller Regel einen NFC-Chip, bei deinem Zahlungsterminal solltest du das im Voraus prüfen.
Beim Kassieren schaltet der Verkäufer die Kartenzahlung am Kartenterminal frei. Sobald das Terminal den Kunden dazu auffordert, seine Karte an das Terminal zu halten, legt er diese an das NFC-Symbol auf dem Terminal oder nähert sein Smartphone.
Um kontaktlos mit dem Handy zu bezahlen, musst du im Vorfeld eine Debit- oder Kreditkarte bei Apple Pay (wenn du ein iPhone hast) oder Google Pay (bei jedem anderen Android-Smartphone) hinterlegen. Die Zahlung bestätigst du anschließend per Passwort, Fingerabdruck oder Face ID.
Für eine zuverlässige Datenübertragung darf die Karte bzw. das Smartphone nur wenige Zentimeter vom Terminal entfernt sein. Bei erfolgreicher Zahlung ertönt ein Piepton; manche Smartphones geben ein haptisches Signal.
In Deutschland sind NFC-Zahlungen oft bis 50 € ohne PIN-Eingabe möglich. Höhere Beträge erfordern einen PIN-Code.
So bietest du NFC-Zahlungen in Deinem Geschäft an
Überlegst du, in deinem Geschäft NFC-Terminals nachzurüsten? Das kann sich für viele Geschäfte lohnen.
Die große Mehrheit der Kartenzahlungen erfolgt bereits kontaktlos. Arbeitest du in einem Café oder Restaurant, sind kontaktlose Zahlungen außerdem hygienischer und laufen oft schneller und unkomplizierter ab.
Folge diesen Schritten für die Einführung von kontaktlosen Zahlungen:
- Überprüfe dein Kartenlesegerät.
Hast du bereits ein Kartenlesegerät, solltest du erst einmal überprüfen, ob es NFC-Zahlungen unterstützt. Manchmal musst du die NFC-Funktion nur aktivieren.
- Ermittle deinen Bedarf.
Benötigst du ein neues Kartenlesegerät, solltest du nicht nur auf NFC-Technologie achten. Überlege dir außerdem, welche Funktionen und Konditionen dir bei deinem aktuellen Terminal fehlen.
- Suche nach einer passenden Lösung.
Suche mit diesen Anforderungen nach einem passenden Anbieter, der deine Anforderungen erfüllt. Vergleiche mögliche Lösungen miteinander.
- Berechne deine Ersparnisse.
Flatpay ermöglicht es dir, ganz genau zu berechnen, wie viel du mit einem Flatpay Terminal gegenüber deiner aktuellen Lösung sparen könntest.
- Triff deine Entscheidung.
Entscheide dich für den NFC-Anbieter, der dich beim Vergleich am meisten überzeugt hat und bestelle dein neues Kartenlesegerät.
- Installiere dein neues Kartenlesegerät.
Richte dein neues Kartenlesegerät ein. Hast du dich für ein Flatpay Terminal entschieden, kommen wir persönlich vorbei und kümmern uns um alles.
- Starte mit kontaktlosen Zahlungen durch.
Nach der Installation ist unser NFC-Terminal sofort einsatzbereit. Die NFC-Funktion ist beim Flatpay Terminal bereits aktiviert und eine Bonrolle liegt ebenfalls bei.
Die wichtigsten Vor- und Nachteile von NFC-Technologie
Im Grunde ist die NFC-Funktion eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Kunden können unkomplizierter bezahlen und Geschäfte müssen ihre Kunden nicht so lange warten lassen.
Ganz so einfach ist es aber doch nicht. Dies sind alle Vor- und Nachteile der NFC-Technologie:
| Vorteile NFC-Zahlungen |
Nachteile NFC-Zahlungen |
| Bequemlichkeit: Kunden können sich die PIN-Eingabe sparen. |
Limit: Ab 50 € ist die PIN-Eingabe Pflicht. Nur für Kleinbeträge. |
| Zeitersparnis: Kontaktlose Zahlungen sind besonders schnell. |
Risiken: Ungesperrte Smartphones erlauben betrügerische Zahlungen. |
| Hygiene: Die Zahlung erfolgt ohne physischen Kontakt. |
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| Sicherheit: Verschlüsselte Daten und Schutz vor Doppelbuchungen. |
|
So bist Du bei NFC-Zahlungen auf der sicheren Seite
Auch wenn NFC-Zahlungen mittlerweile Standard sind, sind auch sie nicht ganz ohne Risiko.
Kritiker bemängeln vor allem, dass Karten theoretisch aus kurzer Distanz von Betrügern ausgelesen werden können. Außerdem stellen ungesicherte Smartphones eine Sicherheitslücke dar.
Beachte deshalb diese fünf Tipps für sichere NFC-Zahlungen:
- Staple deine Karten. Trage mehrere Debit- und Kreditkarten im Geldbeutel bei dir. Betrüger können die Kartendaten nicht auslesen, wenn sich Signale überschneiden.
- Schütze deinen Geldbeutel. Im Zweifel kannst du dir einen Geldbeutel mit RFID-Schutz zulegen, der die NFC-Signale von außen blockiert.
- Teile niemals dein Passwort. Behalte dein Handy-Passwort für dich. Das Passwort allein reicht schon aus, um unbefugte NFC-Zahlungen auszulösen.
- Sichere dich doppelt ab. Aktiviere den Fingerabdruck-Scan oder die Face-ID auf deinem Handy, um Zahlungen zusätzlich abzusichern.
- Bleibe auf dem neuesten Stand. Als Händler solltest du sicherstellen, dass dein Terminal auf dem neuesten Stand ist. Bei Flatpay gibt es automatische Updates.
Kein Stress beim Bezahlen mit dem Flatpay NFC-Terminal
Unsere Kartenlesegeräte erlauben kontaktlose NFC-Zahlungen in unter fünf Sekunden. So kassierst du deine Kunden schneller ab, reduzierst Wartezeiten und alle sind glücklich. Im Hintergrund stellen wir bei Flatpay sicher, dass alles richtig läuft:
- Das Kartenlesegerät erlaubt alle gängigen Zahlungsarten (VISA, Mastercard, Apple Pay, Google Pay, you name it).
- Die Terminal-Software wird regelmäßig automatisch aktualisiert.
- Das Kartenlesegerät ist für den täglichen Gebrauch gemacht. Das schlanke und kompakte Design hält deinem Alltag stand.
- Die Verbindung zum Internet ist ohne Kabel per WiFi oder 4G möglich.
- Das Kartenlesegerät druckt automatisch Belege aus und kann sogar Trinkgeld annehmen.
Lust auf mehr? Unser Kartenterminal kannst du dir auch als Teil des Flatpay Kassensystems zulegen. Diese besteht aus einer Kasse, einer Kassensoftware und einem Terminal und deckt jeden Aspekt deiner Geschäftsverwaltung ab.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie funktioniert NFC auf dem Handy?
Moderne Handys sind mit einem NFC-Chip ausgestattet. Für kontaktlose Zahlungen oder andere Funktionen musst du dein Handy einfach an ein kompatibles Gerät halten, damit Daten übertragen werden können.. Um mit dem NFC-Chip deines Handys zu bezahlen, musst du davor außerdem die Zahlung per Face ID, Fingerabdruck oder Passwort freigeben.
Bei manchen Smartphones musst du die NFC-Funktion in den Einstellungen freischalten.
Wie kann ich testen, ob mein NFC funktioniert?
Prüfe in den Einstellungen deines Smartphones, ob die NFC-Funktion aktiviert ist. Wenn es keine solche Option gibt, ist die NFC-Funktion meist schon aktiv. Bei Bankkarten musst du bei erstmaliger Nutzung die PIN eingeben, bevor du die NFC-Funktion nutzen kannst. Ob dein NFC funktioniert, kannst du mit einem anderen NFC-Chip oder einer NFC-Test-App überprüfen.
Was brauche ich, um mit NFC zu bezahlen?
Für die kontaktlose Bezahlung benötigst du als Kunde eine Bankkarte oder ein Smartphone mit NFC-Chip . Auf deinem Smartphone musst du außerdem eine Zahlungsmethode hinterlegen. Zusätzlich muss das Geschäft, bei dem du bezahlst, ein NFC-fähiges Gerät besitzen. Für eine NFC-Bezahlung braucht es immer zwei NFC-Chips.
Was sind die Nachteile von NFC?
Auch bei NFC-Chips gibt es die Kritik, dass sie Sicherheitslücken haben. So können ungesperrte Handys für unbefugte Zahlungen missbraucht werden. Außerdem können Kriminelle deine Kartendaten unbemerkt mit einem NFC-Kartenleser auslesen. Das ist allerdings sehr unwahrscheinlich und kann durch die Stapelung von Karten, also das gemeinsame Aufbewahren mehrerer Karten im Geldbeutel verhindert werden.
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