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Hey, ich bin Alina von Flatpay. Mir ist erst vor kurzem wieder aufgefallen, wie oft ich eigentlich per Lastschrift bezahle – vom Fitnessstudio über Streaminganbieter bis hin zur Stromrechnung. Die Abbuchungen laufen meistens einfach im Hintergrund, ohne dass man groß darüber nachdenkt. Viele nutzen Lastschriften ganz selbstverständlich im Alltag – wissen aber gar nicht genau, wie das Verfahren eigentlich funktioniert.

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Alle Informationen auf einen Blick:
Die Lastschrift, oder auch SEPA-Lastschrift, ist eine beliebte Zahlungsmethode, bei der ein Kunde einem Unternehmen die Erlaubnis erteilt, Geld von seinem Konto einzuziehen.
Der Zahlungspflichtige muss bei einem Lastschriftverfahren nichts weiter tun, als seine Kontodaten anzugeben und ein sogenanntes Lastschriftmandat zu erteilen.
In Deutschland spricht man auch von der SEPA-Lastschrift. Damit ist der gemeinsame europäische Zahlungsraum gemeint, in dem einheitliche Regeln für diese Lastschriften gelten. Der Begriff SEPA steht für “Single Euro Payments Area”.
Bei der Lastschrift und der Überweisung ist das Ergebnis das Gleiche. Der Rechnungsbetrag für eine Leistung oder ein Produkt wandert vom Konto des Kunden auf das des Unternehmens. Der Unterschied liegt aber im Ablauf.
Denn während du bei einer Überweisung Geld an ein Unternehmen sendest, gibst du diesem Unternehmen bei einem Lastschriftverfahren die Erlaubnis, das Geld zum Fälligkeitsdatum der Rechnung einfach selbst einzuziehen.
Die Idee des Lastschriftverfahrens ist, dass du bei (wiederkehrenden) Zahlungen nichts weiter tun musst, nachdem du den Kauf getätigt hast. Aber was passiert im Hintergrund?
Vom Einkauf im Online-Shop bis zum Abzug vom Bankkonto durchläuft eine Lastschrift diese fünf Schritte:
Klicke beim Online-Einkauf auf die Zahlungsmethode “Lastschrift”. Diese taucht vor allem bei wiederkehrenden Zahlungen, wie z. B. Abonnements und Verträge auf.
Hinterlege bei der Online-Zahlung deine Kontodaten (IBAN und BIC) und erteile die Einzugsermächtigung. Diese befugt den Händler, den Kaufbetrag einzuziehen.
Der Händler ist dazu verpflichtet, den Einzug der Lastschrift im Voraus anzukündigen. Das gibt dir genügend Zeit, dein Konto ausreichend zu decken.
Der Händler reicht die Lastschrift bei seiner Bank ein. Deine Bank belastet dein Konto zum Fälligkeitsdatum mit dem Rechnungsbetrag und leitet diesen weiter.
Erkenne die Transaktion anhand der Mandatsreferenz und der Gläubiger-Identifikationsnummer (CI), die du im Lastschriftmandat findest.
Achtung: Es kann zwei bis fünf Tage dauern, bis die Lastschrift endgültig von deinem Konto abgebucht ist. Das liegt an der sogenannten SEPA-Vorlaufzeit, einer Einreichungsfrist.
Das Lastschriftverfahren dient dazu, Zahlungen einfacher und pünktlicher zu gestalten und Zahlungsausfälle zu reduzieren. Das ist aber noch nicht alles.
Diese Vorteile bringt das Lastschriftverfahren für Kunden und Händler mit sich:
Das SEPA-Lastschriftverfahren ist eine ausgesprochen sichere Zahlungsmethode für Kunden und Händler – besonders im Missbrauchsfall.
Als Kunde musst du dem Lastschriftverfahren ausdrücklich zustimmen, damit Geld von deinem Konto abgebucht werden kann. Diese Zustimmung kannst du jederzeit zurückziehen.
Fällt dir erst im Nachhinein auf, dass ein fehlerhafter Betrag abgebucht wurde? Nach Einzug der Lastschrift hast du acht Wochen Zeit, um die Transaktion anzufechten.
Wurde Geld ohne deine Zustimmung abgebucht, hast du sogar 13 Monate Zeit, um die Transaktion anzufechten.
Aber Achtung. Solche Erstattungen sind nur bei der SEPA-Basis-Lastschrift für Kunden möglich. Bei der SEPA-Firmen-Lastschrift gibt es keine Erstattungen.
Mein Tipp: Bist du dir nicht sicher, ob eine Lastschrift auf deinem Konto legitim ist? Überprüfe die Mandatsreferenz und die Gläubiger-Identifikationsnummer (CI).
Damit die SEPA-Lastschrift von deinem Konto abgebucht werden kann, muss ausreichend Guthaben auf deinem Konto vorhanden sein.
Stelle also sicher, dass du dein Konto spätestens dann ausreichend deckst, wenn du die Vorabbenachrichtigung zum Lastschrifteinzug erhältst.
Aber was passiert, wenn dein Konto zum Einzug unerwarteterweise nicht gedeckt ist?
Schlägt ein Lastschrifteinzug fehl, meldet sich manchmal der Händler selbst bei dir und informiert über die fehlgeschlagene Zahlung. In seiner Nachricht kann er ein neues Datum für den Einzug nennen, zu dem du dein Konto unbedingt gedeckt haben solltest.
Bemerkst du den fehlgeschlagene Abbuchung vor dem Händler, solltest du ihm unbedingt eine Nachricht senden und dich nach dem weiteren Vorgehen erkundigen. Statt einer erneuten Abbuchung kann dieser auch eine manuelle Überweisung deinerseits fordern.
In beiden Fällen wird in der Regel eine Versäumnisgebühr fällig. Diese berechnen sich anhand der Rücklastschriftgebühren, die bei der fehlgeschlagenen Zahlung anfallen.
Versäumst du zu häufig deine Lastschriften, droht die Sperrung deines Bankkontos. Außerdem können sich diese Verstöße negativ auf deinen Schufa-Score auswirken.
Das SEPA-Lastschriftverfahren im Euro-Raum gilt mit seinen strengen Regeln und hohem Verbraucherschutz als besonders sicher.
Erst im vergangenen Jahr wurden diese Regelungen angepasst. Das musst du über die SEPA-Lastschrift 2026 wissen:
Online-Zahlungen sollten einfach und fair sein – für beide Parteien.
Kunden wünschen sich beim Online-Einkauf nichts mehr als eine einfache und schnelle Zahlungsabwicklung. Händler wünschen sich dagegen transparenten Konditionen und schnellen Zugriff auf ihre Umsätze.
Unsere nahtlose Online-Zahlungslösung von Flatpay liefert beides.
Mit Flatpay Online-Zahlungen kannst du…
Ich hoffe, der Artikel hat dir gezeigt, dass Lastschriften im Alltag oft unkomplizierter funktionieren, als viele denken. Gerade bei wiederkehrenden Zahlungen sparen sie sowohl Kund:innen als auch Unternehmen viel Zeit.
Bist du noch skeptisch? Überzeuge dich einfach selbst und finde heraus, wie viel du mit unserer Flatpay Online-Zahlungslösung sparen kannst.
Der Betrag wird bei einer Lastschrift in der Regel zum Fälligkeitsdatum der Rechnung abgebucht. Der Zahlungsempfänger muss dich mindestens 14 Tage vorab über die anstehende Abbuchung informieren. Nach einem fehlgeschlagenen Einzug kann ein neues Datum für die Abbuchung festgelegt werden.
Nein, eine Lastschrift ist nicht das Gleiche wie eine Rechnung. Bei einer Lastschrift gibst du deine Kontodaten an (IBAN und BIC) und erteilst eine Einzugsermächtigung. Der Empfänger zieht die Zahlung zum Fälligkeitsdatum ein. Bei einer Rechnung musst du die Überweisung selbstständig vor Ablauf der Zahlungsfrist tätigen.
Entscheidest du dich für die Zahlung per Lastschrift, belastet die Bank das Konto, das du bei der Zahlung angegeben hast, und leitet das Geld an den Zahlungsempfänger weiter. Beachte, dass die angegebene IBAN mit dem Namen des Zahlungspflichtigen übereinstimmen muss.
Die Lastschrift bedeutet deutlich weniger Aufwand für Kunden und Händler, bietet im SEPA-Raum einen umfassenden Käuferschutz und verringert die Zahl der Zahlungsausfälle. Allerdings musst du bei einer Lastschrift im Voraus sicherstellen, dass dein Konto zum Stichtag gedeckt ist. Bei einem fehlgeschlagenen Einzug drohen Rücklastschriftgebühren.
Eine Lastschrift und ein Dauerauftrag sind nicht dasselbe. Deshalb kannst du sie auch nicht gleich einsetzen. Ein Dauerauftrag ist nur bei gleichbleibenden Beträgen, wie z. B. bei der Miete sinnvoll. Eine Lastschrift ist auch für variable Beträge, wie z. B. Stromrechnungen, möglich.
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