Looks like you're visiting from {country}...
Switch to our {language} site for local pricing and products

This is a div block with a Webflow interaction that will be triggered when the heading is in the view.
Hi, ich bin Alina von Flatpay. Wer mit Bargeld arbeitet, kommt früher oder später mit dem Thema Kassenbuch in Berührung. Doch wann ist ein Kassenbuch eigentlich Pflicht und worauf musst du bei der Führung achten?
Genau das schauen wir uns in diesem Artikel an. Ich erkläre dir, wann du ein Kassenbuch führen musst, welche Anforderungen gelten und wie du typische Fehler vermeidest.
Alle Informationen auf einen Blick:
Das Kassenbuch ist ein wichtiger Bestandteil der Buchhaltung eines Unternehmens. Der Zweck eines Kassenbuches ist es, alle Bargeldbewegungen eines Geschäftes zu erfassen und den aktuellen Kassenbestand jederzeit nachvollziehbar zu dokumentieren.
Unter einem Kassenbuch versteht man entweder ein klassisches Kassenbuch in Papierform oder eine digitale Software, die sämtliche Bargeschäfte elektronisch dokumentiert.
Grundsätzlich DARF jedes Unternehmen in Deutschland freiwillig ein Kassenbuch führen. Es bringt mehr Übersicht und Ordnung in deine Buchhaltung und spart bei der alljährlichen Steuererklärung wertvolle Zeit und Nerven – gerade, wenn du viel mit Bargeld zu tun hast.
Ob du ein Kassenbuch führen MUSST, hängt von einigen Faktoren ab.
Beantworte die folgenden Fragen, um herauszufinden, ob du zur Kassenbuchführung verpflichtet bist:
Hast du mindestens eine dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet, bist du grundsätzlich zur Führung eines Kassenbuchs verpflichtet.
Nicht jeder Unternehmer ist zur Kassenbuchführung verpflichtet. Freiberufler und viele kleinere Gewerbebetriebe müssen häufig kein Kassenbuch führen. Ob eine Pflicht besteht, hängt jedoch von deiner Unternehmensform und den gesetzlichen Buchführungspflichten ab. Im Zweifel solltest du die Anforderungen gemeinsam mit deinem Steuerberater prüfen.
Bist du zur Führung eines Kassenbuchs verpflichtet, reicht es nicht aus, Bargeldbewegungen in einem Notizbuch oder einer Excel-Tabelle festzuhalten. Für ein ordnungsgemäßes Kassenbuch gelten klare gesetzliche Anforderungen.
Die wichtigsten gesetzlichen Anforderungen sind:
Weitere Vorgaben zur Kassenbuchführung ergeben sich außerdem aus den GoBD und den dazugehörigen BMF-Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen.
Auch wenn es einige gesetzliche Vorgaben gibt, ist die Kassenbuchführung kein Hexenwerk. In dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung zeige ich dir, wie du dein Kassenbuch im Geschäftsalltag richtig führst.
Fehler bei der Kassenbuchführung passieren schnell. Da sie jedoch empfindliche steuerliche Konsequenzen nach sich ziehen können, solltest du typische Fehler möglichst vermeiden.
Augen auf bei diesen typischen Fehlern bei der Kassenbuchführung:
Unterm Strich gilt: Du darfst dein Kassenbuch nicht manipulieren oder den Eindruck erwecken, dass Einträge nachträglich verändert wurden. Andernfalls drohen empfindliche Strafen.
Passieren doch einmal Fehler, droht je nach Schwere des Verstoßes ein Bußgeld. Deutlich schwerwiegendere rechtliche Konsequenzen drohen, wenn Verstöße zu einer zu niedrigen Steuerlast geführt haben.
Diese Strafen drohen dir bei Fehlern in der Kassenführung:
Übrigens: Verstöße bei der Kassenbuchführung fallen häufig im Rahmen einer Kassennachschau oder einer Betriebsprüfung auf. Eine Kassennachschau wird durch das Finanzamt durchgeführt und erfolgt in der Regel unangekündigt.
Für Unternehmen in Deutschland gibt es keine Vorschrift, ob ein Kassenbuch analog oder elektronisch geführt werden muss. Du kannst dein Kassenbuch handschriftlich führen oder eine elektronische Lösung nutzen.
Das handschriftliche Führen eines Kassenbuchs erfordert durch den manuellen Kassensturz und die manuelle Erfassung deutlich mehr Zeit und ist zudem fehleranfälliger.
Außerdem müssen handschriftliche Kassenbücher häufig von deinem Steuerberater digital weiterverarbeitet werden. Das verursacht zusätzlichen Aufwand und erhöht das Risiko, dass sich Fehler einschleichen, die spätestens bei einer Kassennachschau auffallen können.
Spare dir Zeit und reduziere den manuellen Aufwand, indem du auf ein elektronisches Kassensystem mit integriertem Kassenbuch setzt. Der Vorteil? Das Kassensystem nimmt dir viele manuelle Arbeitsschritte ab und unterstützt dich dabei, die gesetzlichen Anforderungen an die Kassenführung einzuhalten.
Das Flatpay Kassensystem zeichnet all deine Bargeldbewegungen und Kartenzahlungen lückenlos auf und generiert zum Tagesabschluss einen vollständigen Kassenbericht, den du für deine Buchhaltung exportieren kannst.
Unsere Kassenlösungen sind zudem 100% finanzamtkonform. Sie sind GoBD- und DSGVO-konform, entsprechen der TSE-Pflicht und erfüllen die Vorgaben der Belegausgabepflicht. Auch die Kassenmeldung erleichtert dir unser Kassensystem.
Zur Führung eines Kassenbuchs sind in erster Linie Kaufleute sowie Unternehmen verpflichtet, die im Handelsregister eingetragen oder zur doppelten Buchführung verpflichtet sind. Bist du nur zur Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) verpflichtet, musst du in der Regel kein Kassenbuch führen.
Bei der Kassenbuchführung solltest du auf ein elektronisches Kassenbuch setzen. Ein elektronisches Kassenbuch reduziert deinen manuellen Arbeitsaufwand und unterstützt dich dabei, die GoBD-Vorgaben einzuhalten. Wichtig ist, dass deine Kassenbuchführung für Dritte nachvollziehbar sein muss.
Das Finanzamt hat noch keine Vorgaben dazu, welche Kassenbücher du benutzen darfst. Grundsätzlich kannst du zwischen einem handschriftlichen und einem elektronischen Kassenbuch wählen. Wichtig ist dabei, dass du die GoBD-Anforderungen erfüllst.
Ja, bei bestimmten Unternehmen ist das Führen eines Kassenbuchs verpflichtend. Das ist vor allem bei größeren Unternehmen, z. B. solchen mit Handelsregistereintrag, der Fall. Freiberufler und viele kleinere Unternehmen sind häufig nicht zur Kassenbuchführung verpflichtet.
In deinem Kassenbuch müssen die folgenden Pflichtangaben enthalten sein: Datum, fortlaufende Belegnummer, Eindeutiger Buchungstext, Betrag, Währung, Zuordnung (Einnahme oder Ausgabe), Umsatzsteuersatz (in %), Umsatzsteuerbetrag (in Euro) sowie der aktuelle Kassenbestand (Saldo).
Führst du dein Kassenbuch handschriftlich, musst du deine Einträge zeitnah machen, alle Pflichtangaben hinterlegen und einer chronologischen Ordnung folgen. Dabei darfst du keine Leerzeilen freilassen und musst Fehler kenntlich machen. Bei der Korrektur muss der ursprüngliche Inhalt noch lesbar sein.
Zahlungen annehmen – jederzeit, überall, für jedes Business
Unsere drei Lösungen, die zu Ihrem Unternehmen passen.



